Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Keine erste Klasse an Ringschule

Alle Schulanfänger umgemeldet Keine erste Klasse an Ringschule

An der Grundschule Krebeck-Bodensee wird es im neuen Schuljahr weder eine erste Klasse noch eine Kombinationsklasse geben. Von den nur drei gemeldeten Schulanfängern seien zwei an die Bilshäuser Grundschule umgemeldet, ein Kind zurückgestellt worden, sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU).

Voriger Artikel
Volkskönigin ist beste Schützin
Nächster Artikel
Feldtag mit Annarosa
Quelle: dpa (Symbolbild)

Bodensee. Die Grundschule Krebeck-Bodensee ist eine sogenannte Ringschule mit zwei Standorten. Seit 1973 werden die Erst- und Zweitklässler in Bodensee, die Dritt- und Viertklässler in Krebeck unterrichtet. Schulbezirke gibt es in der Samtgemeinde Gieboldehausen nicht. Grundsätzlich kann jedes Kind unabhängig vom Wohnort an jeder Grundschule angemeldet werden. Für die erste Klasse in Bodensee hätten zehn Schüler aus beiden Orten angemeldet werden können. Sieben Kinder waren von vornherein an der Grundschule Bilshausen angemeldet worden, die Ganztagsschule ist und als ehemalige Grund- und Hauptschule über ein großes Raumangebot verfügt. In Bodensee wird es ab August nur noch eine zweite Klasse geben. Für die künftige dritte und vierte Klasse in Krebeck mit insgesamt 27 „Zählschülern“ drohe keine Kombiklasse, teilt Ahrenhold mit.

Schule steht zur Disposition

Zur Akzeptanz von Kombiklassen, in denen Kinder aus verschiedenen Jahrgängen gemeinsam unterrichtet werden, hat die Samtgemeinde die Eltern der Kindergartenkinder und der ersten beiden Grundschuljahrgänge in den Gemeinden Krebeck und Bodensee befragt. Der Rücklauf von mehr als der Hälfte der 100 Fragebögen bilde eine Meinungsgrundlage, sagt Ahrenhold. 18 Eltern hätten Kombiklassen abgelehnt, 17 zugestimmt, der Rest keine Angaben gemacht - möglicherweise auch wegen der Orientierung nach Bilshausen. „Wir müssen nach der Sommerpause in den politischen Gremien über die Zukunft der Schule diskutieren“, sagt Ahrenhold. Wenn sich die Entwicklung in den Folgejahren fortsetze, stehe der Schulstandort zur Disposition: „Letztlich entscheiden die Eltern mit ihren Anmeldungen über das Schicksal der Schule.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Bilder der Woche vom 15. bis 21 Juli 2017