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Bildungsstätte unter Piratenflagge

Kinderfreizeit Bildungsstätte unter Piratenflagge

Piraten dürfen rumschubsen, rumstolpern, über Planken laufen oder mit Kanonenkugeln schießen. 30 Kinder haben sich in diesen und anderen Piraten-Aufgaben geübt und dabei Punkte eingeheimst. Die diesjährige Kinderfreizeit der Bildungsstätte St. Martin lief unter der Piratenflagge.

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Kinderfreizeit unter dem Motto Piraten.

Quelle: aib

Germershausen. Acht Stationen gab es für sechs Piratenbanden zu bewältigen. Beim Rumschubsen ging es natürlich nicht gegen die Kameraden. Hier wurde ein mit Wasser gefülltes Glas über einen eingeseiften Tisch geschubst. Weit genug sollte es schlittern, aber nicht auf den (weichen) Boden fallen. Runterfallen war auch nicht gut beim Plankenlauf. „Wer ins Wasser fällt, kassiert Minuspunkte“, warnte der 18-jährige Josef die Piraten im Alter von acht bis zwölf Jahren, die, einer nach dem andern, auf einer Slackline über den Pool hangeln mussten.

Josef gehörte zu dem sechsköpfigen Betreuer-Team, das die ganze Woche für die Kinder da ist. „Wir haben einen Stamm von etwa 30 Jugendlichen, die regelmäßig als Betreuer zur Verfügung stehen, wenn welche benötigt werden. Auch bei Angeboten der Bildungsstätte für Erwachsene sind immer ein paar Jugendliche bereit, die Kinder der Kursteilnehmer zu betreuen“, lobte Daniel Weinrich den Einsatz der Helfer. Zusammen mit Ann-Kristin Preitz leitet er die Kinderfreizeit in den Sommerferien. „Wir stellen das Programm in unserem Team selbst zusammen. Dazu treffen wir uns an einem Vorbereitungswochenende“ ergänzte Josef.

Rum trinken, wie es Piraten nachgesagt wird, stand natürlich nicht auf dem Programm. Schwindelig wurde den jungen Seeräubern allerdings bei der Station „Rumstolpern“. Hier mussten sie sich um einen Stab drehen und dann leicht schwankend einen Hindernisparcours durchlaufen, ohne die Pylonen umzustoßen. Und die Wochenaufgabe bestand darin, das Piratenschiff aufzubauen. Der Mast stand schon auf den Planken, „nach und nach kommen noch Pfosten dazu, um die Reeling zu befestigen“, erklärte Weinrich.

ny

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