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Ein Ort der Gemeinschaft

Kleine Wallfahrt auf den Höherberg Ein Ort der Gemeinschaft

"Wir können stolz sein, dass wir einen Ort wie diesen haben." Pfarrer Matthias Kaminski hat am Sonntag mehr als 300 "Freunde des Höherbergs" bei der kleinen Wallfahrt begrüßt. Vor 161 Jahren wurde die Kapelle auf der Anhöhe mit Blick auf die Orte Gieboldehausen, Bilshausen, Wollbrandshausen und Bodensee geweiht.

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Quelle: r

Wollbrandshausen. Weil der Außenaltar zurzeit renoviert wird, hat Kaminski die Messe vom Altar in der Kapelle aus gehalten, die Mehrzahl der Gläubigen zog es jedoch vor, sie von draußen auf mitgebrachten Wallfahrtsstühlen aus zu verfolgen. In seiner Begrüßung bedankte er sich bei den Menschen, "die sich um diesen Berg hier kümmern" – bei denen, die "Gras zupfen, Fenster putzen, sich um die Blumen kümmern, die Ministranten unterstützen".

Viele ältere Menschen hatten sich unter den Schatten hohen, spendenden Bäumen versammelt, aber auch Familien mit kleinen Kindern und Paare mit Hunden waren da  – Vogelgezwitscher begleitete den gesamten Gottesdienst. Zum Weihetag der Kapelle waren die meisten Besucher mit dem Auto gekommen.

In seiner Predigt ging Kaminski auf die 14 Nothelfer ein, denen die Kapelle geweiht worden ist. Ihre Aufgabe sei es gewesen, zu allen Menschen – egal ob Familien, Kranke oder Ungläubige – zu gehen, sie in Bewegung zu bringen. "Verkünden ist immer auch Leben", die 14 Nothelfer hätten Freude an Gott gehabt und diese an diejenigen weitergegeben, die sich verlassen gefühlt haben. Ihr Wirken sei ein Dienst der Versöhnung gewesen. "Gemeinschaftsaufgabe ist Teil des heilenden Dienstes. Viele Menschen erfahren auf diesem Berg die Gemeinschaft."

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