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Unterwegs mit neuem Gebet

Fahrzeugsegnung auf dem Höherberg Unterwegs mit neuem Gebet

Pfarrer Hans-Karl Janotta hat am Sonntag auf dem Höherberg Fahrzeuge gesegnet. Bei sommerlichem Wetter kamen weit mehr als 300 Besucher in und um die Wallfahrtskapelle zu den Vierzehn Heiligen Nothelfern, weit mehr als Hostien vorhanden waren.

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Segen auf dem Höherberg: Pfarrer Hans-Karl Janotta geht die Fahrzeugreihe ab.

Quelle: Niklas Richter

Wollbrandshausen. „Welche Bedeutung hat für Sie gesunde Ernährung?“, fragte Janotta die Gläubigen. Diese Frage verband der katholische Geistliche mit der Frage nach der Seele des Menschen: „Die gehört zum geistigen Bereich des Menschen und ist viel schwerer zu fassen.“ Dazu forderte der Pfarrer die katholischen Christen zu täglichen Gebeten auf - nicht demütig, sondern in den Alltag der Einzelnen eingebunden. „Wenn wir unterwegs sind“, so Janotta, „müssten wir dann nicht Rosengebete sprechen?“

Bertrand Noudehou, Pfarrer aus Benin, zelebrierte gemeinsam mit Janotta die heilige Messe. Zusammen mit Bertold Hieber war der junge Afrikaner, der im Herbst ein Kirchenrechtsstudium in Paris beginnen wird, aus Uslar angereist. „Wir als Uslarer haben mit ihm eine Menge afrikanischer Frömmigkeit erlebt“, so Hieber. Und zugleich sei für ihn als Katholik die Gemeinschaft auf dem Höherberg wichtig. „Früher waren wir Europäer Missionare, jetzt kommen sie wieder zurück“, freute sich der Ingenieur.

Nach der Messe segnete Janotta die Fahrzeuge. Diese, mahnte der Pfarrer, würden damit jedoch nicht zu heiligen Gegenständen: „Wir segnen die Autos und meinen doch uns selbst damit.“ Verkehrsmittel wie Autos, Fahrräder und Motorräder seien unverzichtbare Bestandteile des Lebens geworden. Gemeinsam beteten die Gläubigen ein neues Autofahrergebet und sangen zum Abschluss das Autofahrerlied: „An allen Tagen, Herr, werde ich umsichtig fahren, jedem behilflich sein, Frieden und Höflichkeit wahren. Denn brüderlich liebst du, Herr Jesus, auch mich. Wende ab alle Gefahren.“

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