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Mystisch-Vertrautes auf Leinwand

Gieboldehäuser und Hilkeröder Hobbykünstlerinnen Mystisch-Vertrautes auf Leinwand

Das Malen als Therapie und als Mittel um die Seele baumeln zu lassen, haben Karola Sommer, Maria-Ilona Basdorf und Regina Gutknecht entdeckt. Am Wochenende stellten sie ihre Werke in der Kaffee-Mühle aus. Nicht nur schauen konnten die Gäste, sondern auch Bilder kaufen.

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Gut gelaunt präsentieren Karola Sommer (2. v. l.), Regina Gutknecht (2. v. r.)  und Maria-Ilona Basdorf (r.) ihre Werke.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. Direkt neben der Tür fällt sofort ein typisches Duderstädter Motiv auf: der Westerturm vor strahlend blauem Himmel. In der Ausstellung überwiegen aber Blumen, Landschaften und Tiermotive. Teils sind sie bestechend einfach gehalten und wirken durch die Details, die sich dem Betrachter erst beim nähern Hinsehen offenbaren. Ein paar Ginkoblätter zum Beispiel präsentieren sich zwar auf einfarbigem Hintergrund, doch genau dieser lenkt den Blick auf die herausgearbeitete Struktur der Blätter. Neben solchen Detailabbildungen sind es auch Landschaftsmotive der Region wie etwa der Blick über den Seeburger See nach Bernshausen, die den Betrachter in ihren Bann ziehen.

 
Alle drei Künstlerinnen nutzen dabei ganz unterschiedliche Techniken und Materialien. Sommer malt mit Aquarellfarben, Gutknecht in Öl. Acrylfarben verleihen den Werken von Basdorf einen teils dreidimensionalen Charakter. Überhaupt kommen in der Ausstellung die unterschiedlichen Vorlieben der Frauen zur Geltung. Dies gilt nicht nur für die Maltechniken sondern auch für die Motive. Bei Basdorfs Bildern stechen zwei Fantasievögel, die sich gegenüber stehen und dabei in Flammen zu stehen scheinen, hervor. Ein röhrender Hirsch, gemalt von Gutknecht, strahlt so viel Energie aus, dass der Betrachter das Gefühl bekommt, direkt neben ihm zu stehen und das Röhren des majestätischen Tieres zu hören. Auch die Aquarelle von Sommer laden zu längerem Betrachten ein. Der verschlungene Drachenbaum etwa zieht den Betrachter mit seiner mystischen Aura in den Bann.

 
Rund 100 Gäste besuchten die Ausstellung der drei Frauen. „Es ist eine sehr große Bestätigung, wenn es Anderen gefällt“, sagt Sommer. „So haben wir uns das vorgestellt“, zeigt sich auch Gutknecht zufrieden. Gelbe Zettel mit der Aufschrift „verkauft“ an einigen Bildern zeugen ebenfalls vom Erfolg der Ausstellung. Bis 15. Februar können Interessierte die Bilder in der Kaffee-Mühle, Am Kälberboy/Rhumestraße 21, ansehen und erwerben.

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