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Neubaugebiet in Obernfeld wird erweitert

Am Knickweg Neubaugebiet in Obernfeld wird erweitert

Die Lücke zwischen dem Altdorf und der Wohnsiedlung im Norden Obernfelds schließt sich. Im Neubaugebiet Am Knickweg, dem Dreieck zwischen Diekweg und Friedhof, hat die Erschließung des zweiten Bauabschnitts begonnen.

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In Obernfeld beginnen die Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt im Baugebiet.

Quelle: Oliver Thiele

Obernfeld. Drei Bauabschnitte mit 28 Bauplätzen sind für das 2,6 Hektar große Areal vorgesehen. Alle neun Grundstücke des ersten Abschnitts sind verkauft. Fünf Häuser stehen bereits, für zwei weitere sind Baugruben ausgehoben. Da die Gemeinde festgelegt hat, bei jeweils 70 Prozent Bebauung den nächsten Abschnitt anzugehen, sind jetzt wieder die Bagger der Straßenbaufirma Vollmer angerückt.

Baubeginn in rund drei Monaten

Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) geht davon aus, dass sich auch der zweite Abschnitt mit elf Bauplätzen schnell füllen wird: „Die beiden Gemeindegrundstücke und die meisten Privatgrundstücke sind schon an Bauinteressenten veräußert.“ Bauingenieur Mark Hollenbach stellt in Aussicht, dass die ersten Bauherren in rund drei Monaten loslegen können.

Auch von den acht privaten Grundstücken des dritten Abschnitts seien die meisten bereits als Bauplätze verkauft, sagt Wüstefeld. Der Bürgermeister des 1000-Einwohner-Ortes geht davon aus, dass dieser Abschnitt im nächsten oder übernächsten Jahr erschlossen werden kann - gefolgt vom endgültigen Ausbau des gesamten Baugebietes.

Die Erschließungsarbeiten hat die Gemeinde gemeinsam mit der Samtgemeinde Gieboldehausen und dem Abwasserverband Seeburger See ausgeschrieben. Die Gemeinde Obernfeld ist für den Straßenbau zuständig, die Samtgemeinde fürs Regenwasser, der Abwasserverband für die Schmutzwasserkanäle. Die Kosten für die zweiten Erschließungsetappe belaufen sich auf rund 140 000 Euro.

Glasfaser bis in die Häuser

Wüstefeld hebt hervor, dass die Telekom den zweiten Bauabschnitt mit Glasfaserkabeln bis in die Häuser hinein ausstatten wolle. Das ermögliche eine Daten-Übertragungsrate von 200 Mbit/s als Standard. „Seit Oktober 2015 verfügen alle Haushalte in Obernfeld über eine IT-Verbindung von 50 Mbit/s“, sagt Wüstefeld.

Das gilt auch für den ersten Abschnitt des Neubaugebietes. Dort wurden noch Kupferkabel verlegt. Eine Nachrüstung sei aber möglich, meint der Bürgermeister. Um das Ortsbild nicht zu beeinträchtigen, sind im Neubaugebiet nur rote Dachziegel zugelassen. Auch dass einige Grundstücke lange unbebaut bleiben, ist nicht zu befürchten: Die Gemeinde hat verfügt, dass die neuen Bauplätze innerhalb von drei Jahren zu bebauen sind.

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