Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Mit der App zur Wallfahrt

Interesse an Besuchen in Germershausen steigern Mit der App zur Wallfahrt

Die Zahl der Pilger, die in diesem Wallfahrtsjahr nach Germershausen gekommen sind, ist konstant geblieben. Diese Bilanz zieht Cornelia Kurth-Scharf vom ehrenamtlichen Wallfahrtsteam, das künftig vermehrt auch neue Medien einsetzen will.

Voriger Artikel
Ortschronik wird vorgestellt
Nächster Artikel
Nachhilfe in Kommunikation

Tausende Pilger kommen Jahr für Jahr nach Germershausen.

Quelle: R

Germershausen. „90 Jahre Frauenwallfahrt“ sei ein herausragendes Ereignis in 2016 gewesen: mit rund 500 statt der üblichen 300 bis 350 Teilnehmerinnen. Kontinuierliche Zuwächse gebe es bei der Fahrradwallfahrt, die vor vier Jahren mit 50 Pilgern begonnen und dieses Mal rund 150 Interessierte angezogen habe.

Neue Impulse gesetzt

Diese Themenwallfahrt resultiere wie auch andere aus den Überlegungen, die das 2005 gegründete ehrenamtliche Wallfahrtsteam mit Pater Rudi angestellt habe. „Wir wollten neue Impulse setzen und erreichen, dass Menschen über diesen Wallfahrtsort Kirche wieder kennen lernen und zu schätzen wissen“, sagt Kurth-Scharf.

Von Propst Bernd Galluschke stamme die Idee für eine Motorrad-Wallfahrt, zu der im Sommer rund 200 und damit drei Mal so viele Bikerfreunde wie bei der Premiere vor zwei Jahren gekommen seien. „Die Teilnehmer erkennen, dass Kirche oder der Wallfahrtsort nicht verstaubt sind, sondern auch auf Menschen eingehen, die bestimmte Hobbys haben“, so Kurth-Scharf.

Mit durchschnittlich 4500 bis 5000 Gläubigen gebe es bei der Großen Wallfahrt die höchsten Teilnehmerzahlen. Sie entwickele sich immer mehr „zur Familienwallfahrt für alle Generationen“. Kurth-Scharf: „Wir haben auch Einladungen für Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen gebracht.“ Für Mädchen und Jungen habe es unter anderem einen Zauberer, eine Hüpfburg und das Angebot zum Kistenstapeln gegeben. Auf Resonanz seien Einladungen gestoßen, die an Bürger gerichtet gewesen waren, die neu in der Region leben. „Das wollen wir 2017 wiederholen“, kündigt Kurth-Scharf an.

Auf dem Weg in die digitale Zukunft

Nach dem Zuspruch zum Bistumsjubiläum vor zwei Jahren gibt es am 11. Juni wieder eine Marienwallfahrt für Menschen mit Behinderung und Kranke. Auch ein kleines Jubiläum steht im kommenden Jahr an: zehn Jahre Seniorenwallfahrt am 26. April. Die Wallfahrtsführungen seien auch eine Idee des Wallfahrtsteams, im Schnitt würden daran 250 Interessierte teilnehmen. Dazu zählten Gruppen, die von der Weser und aus dem Obereichsfeld anreisen.

Mit einer kostenlosen App möchte das Team den Wallfahrtsort in die digitale Zukunft tragen. „Da wollen wir posten, wenn es etwas Besonderes gibt und informieren über die Termine der Wallfahrten.“ Von der Einführung der App erhofft sich das Team, „noch mehr Menschen zu erreichen und überregional auf sich aufmerksam zu machen“, betont Kurth-Scharf. art

BILDUNTERSCHRIFT: Foto: Schneemann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“