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Neustart unter Maria Bock

Gieboldehausen Neustart unter Maria Bock

Generationswechsel im Gemeinderat: Sieben der neun CDU-Vertreter sind erstmals dabei und haben das Durchschnittsalter deutlich gedrückt. Einstimmig wurde Maria Bock in ihrem Amt als Bürgermeisterin bestätigt - bei Enthaltung der Freien Wähler GfG (Gemeinsam für Gieboldehausen).

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Maria Bock.

Quelle: R

Gieboldehausen. Bock war in der vergangenen Wahlperiode via Losentscheid Bürgermeisterin geworden und hat bei der Kommunalwahl mit Abstand die meisten Stimmen bekommen. Einig waren sich die Fraktionen von CDU, FW und Grünen, dass Christina Kutzborski Verwaltungsvertreterin wird. Uneinigkeit herrschte über die Zahl der Fachausschusssitze. Durch die von der CDU-Mehrheit beantragte Reduzierung von sieben auf fünf Sitze sehen die FW nicht die Kräfteverhältnisse nach der Gemeinderatswahl widergespiegelt, da ihnen wie den Grünen nur jeweils ein Sitz zusteht. Statt gleichberechtiger Stellvertreter der Bürgermeisterin setzte die CDU eine Reihenfolge durch: Erster Stellvertreter ist Hans-Georg Laake (CDU), zweiter Stellvertreter Hubert Hackenfort (FW).

Die CDU wird im Rat vertreten von Bock, Laake, Markus Gerhardy, Heiko Gerhardy, Katharina Sommer, Markus Nolte, Karl-Heinz Sommer, Franziska Otte und Marcus Krüger, die FW von Hackenfort, Angelika Rohland, Theodor Sommer und Daniela Meysing, die Grünen von Reiner Deeg und Christopher Preiß. Bauausschussvorsitzender ist Markus Gerhardy, Finanzausschussvorsitzende Franziska Otte, Kulturausschussvorsitzende Katharina Sommer.

FW und Grüne verzichteten auf den Vorsitz des Finanzausschusses, die CDU auf stellvertretende Vorsitzende in allen drei Fachausschüssen. Beibehalten wird der Verwaltungsausschuss, dem neben Bock Laake, Heiko Gerhardy, Hackenfort und Deeg angehören. Bock appellierte nach den Turbulenzen der Vorjahre in der konstituierenden Ratssitzung, „gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln“, nannte Wohnraum für junge Familien und den Bauhof als wichtige Aufgaben. Nach der Ratssitzung folgten die Mandatsträger einer Einladung in den Amtsrichter. Das hat es schon lange nicht mehr gegeben und sollte auch ein Zeichen für einen harmonischeren Neuanfang setzen.

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