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Hüpfen gegen Herzkrankheiten

Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ Hüpfen gegen Herzkrankheiten

Zu hämmernden Beats ist die vierte Klasse der Grundschule Obernfeld durch die Turnhalle gehopst. Dass Gesundheitsförderung richtig Spaß machen kann, haben die Kinder beim Präventionsprojekt Rope Skipping, der sportlichen Form des Seilspringens, erfahren.

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Hämmernde Beats geben den Rhythmus vor: Schüler der Grundschule Obernfeld beim Rope Skipping in der Turnhalle.

Quelle: Niklas Richter

Obernfeld. Den Unterschied zum gewöhnlichen Seilspringen haben Mia (9) und Laura (9) schnell herausgefunden: „Das Rope schwingt besser und ist elastischer als ein einfaches Seil“, fanden die Mädchen. Die Übungen leitete die Rope-Skipping-Trainerin Annika Reinhardt. Die Deutsche Herzstiftung hat das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ initiiert. Kinder sollen schon frühzeitig an einen gesunden Lebensstil gewöhnt werden, lautet die Zielsetzung der Stiftung. Mit Bewegung und gesunder Ernährung sei das Risiko verringert, später im Alter am Herzen zu erkranken. Da heute zu viele Kinder am Computer spielen, sei die Folge bereits absehbar: Mehr als jede fünfte Schulkind sei übergewichtig, gibt die Stiftung bekannt.

In einem kostenfreien zweistündigen Basiskurs soll an Schulen das Rope Skipping vermittelt werden. „Wir haben im Sportunterricht vorher mit den Kindern schon mal an den Ropes geübt“, sagte Klassenlehrerin Isabell Ehbrecht. Dennoch erforderten manche Aufgaben hohe Konzentration. „Die Übungen zu zweit sind viel schwieriger, als wenn man alleine springt“, haben Finn (9) und Jonathan (9) festgestellt. Die Übungen waren so aufgebaut, dass sich langsam die motorischen Grundfähigkeiten, Ausdauer und Kondition steigerten. „Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich, aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung“, wird von den Fachleuten der Herzstiftung erklärt. Rope Skipping hat bundesweit inzwischen mehr als 400 000 Kinder erreicht. „Wir hatten das Projekt schon vor einem Jahr bei uns und haben uns wieder dafür entschieden“, bestätigt auch Ehbrecht.

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