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Johannes Nebel referiert in Rhumspringe

Erklärungen zum heiligen Jahr der Barmherzigkeit Johannes Nebel referiert in Rhumspringe

Ein heiliges Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus im vergangenen Dezember ausgerufen. „Damit sind besondere Gnadenerweise verbunden“, erläuterte Pater Johannes Nebel, Priester der geistlichen Familiengemeinschaft Das Werk in Bregenz, bei einem Vortrag im Rhumspringer Pfarrheim.

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Pater Johannes Nebel

Quelle: mic

Rhumspringe. Die Gläubigen, so der Pater, würden eigens geöffnete Heilige Pforten durchschreiten. Katholiken pilgerten nach Rom und empfingen Ablässe. Durch einen solchen Ablass würden die Folgen der Sünde aufgehoben. Die Toten müssten dann nicht im Fegefeuer büßen. Deshalb sei es ein „schönes Zeichen der Nächstenliebe“, für tote Angehörige Ablässe zu erwerben.

Auf Nachfragen der 25, vielfach grauhaarigen Teilnehmer räumte der Pater ein, dass es zur Zeit der Reformation kirchlichen „Missbrauch“ mit dem Ablasswesen gegeben habe. Das Zahlen von Geld für einen Ablass sei nur eine „äußerliche Sache“. Ohne aufrichtige Reue und den festen Entschluss, fortan keine Sünden mehr zu begehen, sei ein Ablass unwirksam.

Warum überhaupt ein heiliges Jahr nötig sei, wollten Zuhörer wissen. Ob Gott nicht auch in anderen Jahren barmherzig sei? Das Jahr sei nur ein äußerer Anstoß, sich mit dem Thema zu befassen, sagte Nebel. Rhumspringes Pfarrer Markus Grabowski äußerte angesichts des Todes einer Mutter bei der Geburt ihrer Zwillinge Zweifel an Gottes Barmherzigkeit. „Gott ist Gott“, erwiderte der Pater. Weil der Mensch nicht „den Grund der Seele“ kenne, bleibe ihm Gottes Handeln manchmal unverständlich.

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