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Perle-Treffen mit Mopedsegnung

Rhumspringe Perle-Treffen mit Mopedsegnung

Nach dem internationalen Heinkel-Jahrestreffen im Spessart steuern im August Besitzer von Heinkel-Mopeds der Baureihe Perle das Eichsfeld an. Zum sechsten Mal richtet der Gieboldehäuser Heinrich Gutterwill, der selbst vier Heinkel-Perlen besitzt, ein Perle-Jahrestreffen aus.

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Die Teilnehmer des Perletreffens im vergangenen Jahr.

Quelle: r

Rhumspringe. Anlaufpunkt für das viertägige Treffen, für das sich bislang 25 Teilnehmer angemeldet haben, ist in diesem Jahr das Hotelrestaurant Calabria in Rhumspringe, das ehemalige Rhumehotel. Dort checken die Teilnehmer am Donnerstag, 10. August, ein, bevor Tibus-Werft und Rhumequelle besichtigt werden. Am Freitag steht eine Fahrt in den Harz mit Besuch einer Maschinenbaufirma und der Grube Samson an, am Sonnabend geht es nach Worbis. Dort besichtigen die Perle-Fans die Brauerei und das kleine Mopedmuseum von Jürgen Hartmann, mit dem sie auch eine Stadtrundfahrt machen. Nach dem Museumsbesuch steht aber zunächst einmal eine Mopedsegnung auf dem Programm.

Ruhrperlen am Stammtisch

Gutterwill hat bereits 2007, 2008, 2010, 2014 und 2016 Perle-Treffen in der Region organisiert. Wie der 70-Jährige gelernte Kfz-Mechaniker ist auch sein Sohn Florian begeisterter Perle-Fahrer. Die Zahl der Teilnehmer bei den Treffen im Eichsfeld ist kontinuierlich gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen in Gieboldehausen rund 30 Liebhaber der Kult-Mopeds zusammen, darunter Mitglieder des Stammtisches "Ruhrperlen". 

Der Heinkel-Club ist mit mehr als 4000 Mitgliedern eine der größten markengebundenen Oldtimer-Vereinigungen Europas. Die Heinkel-Perle mit einem Hubraum von 49 Kubikzentimetern und 1,5 PS wurde von 1955 bis 1958 in den Heinkel-Werken in Stuttgart-Zuffenhausen produziert. Von rund 27000 Exemplaren sind nur noch wenig erhalten und fahrtüchtig. Mit der 55. Perle, die 1955 das Werk verlassen hat, besitzt Gutterwill nach eigenen Angaben die älteste noch vorhandene Perle Deutschlands.

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