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Plattform an Rhumequelle gesperrt

Geländer und Bohlen stark angegriffen Plattform an Rhumequelle gesperrt

„Ewig“ sollten die Geländer und Bohlen an der Rhumequelle halten. 1998 und 1999 wurden sie im Zuge einer Generalsanierung angebracht. Nach 16 Jahren sind die Holzteile aus Robinie nun stark angegriffen.

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Gesperrt: Aussichtsplattform.

Quelle: EF

Rhumspringe.  Die Verwendung von Holz sei eine der Bedingungen bei der Sanierung gewesen, so Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Durch die ständig feuchte Witterung und den durch die hohen Laubbäume gespendeten Schatten sei dem Holz stark zugesetzt worden. Die Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle, ein Zusammenschluss von umliegenden Kommunen, Landkreis Göttingen, Verbänden und Privatpersonen, sowie die Gemeinde Rhumspringe haben deshalb die über dem Wasser liegende nördliche Besucherplattform vorübergehend gesperrt.

Vor dem beweglichen, mit inzwischen teils undichten und beschädigten Schwimmkörpern verbauten Teil der alten Besuchereinrichtung haben Mitarbeiter des Bauhofes deshalb eine Absperrung errichtet. „Das soll jedoch nicht auf Dauer so bleiben“, sagt Franz Jacobi, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle ist.

Bereits im vergangenen Jahr sei ein Projektvorschlag beim Landkreis eingereicht worden, um für die Erneuerung der Anlage Finanzmittel aus dem Leader-Programm der EU zu erhalten. „Leider konnte mangels notwendiger Formulare noch kein konkreter Antrag für die laufende Förderperiode gestellt werden“, so Jacobi.

In diesem Sommer habe die Arbeitsgemeinschaft bereits aus Eigenmitteln und mit Unterstützung der Bauhöfe in Rhumspringe und Herzberg die südliche Plattform erneuert. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft hoffe, dass die nördliche Plattform durch Spenden rechtzeitig für die Quellenkonzerte und den Tagestourismus fertiggestellt werde. Ob und wann für die gesamte Besucher- und Wegeleitanlage Mittel der EU fließen, bleibe abzuwarten. „Es wäre mehr als schade, wenn dieses Kleinod im Landkreis Göttingen nicht mehr die Beachtung finden könnte, die es durch seine europaweite Einmaligkeit und die interessante Flora und Fauna verdient“, so Jacobi.

fil

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