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Quellenkonzerte mit Chor-Jubiläum

Rhumspringe Quellenkonzerte mit Chor-Jubiläum

Das Robinienholzgeländer rund um die Rhumequelle mag brüchig sein, die Stimmen, die dort im Sommer erklingen, sind es nicht. Bei den Quellen-Konzerten treten Musik- und Gesangsgruppen aus der Region auf.

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Nixe Rhuma (Mitte) erhält musikalische Jubiläumsgrüße und ­Liebeserklärungen.

Quelle: Helge Schneemann

Rhumspringe. Die achte Auflage der Konzertreihe, die die Gemeinde mit Unterstützung von Sponsoren alle zwei Jahre ausrichtet, beginnt am Sonntag, 22. Mai, um 11 Uhr mit dem Fanfarenzug Rhumspringe. Der gibt allerdings nicht an der Quelle, sondern auf dem Schützenplatz ein Platzkonzert - als Auftakt zum Eichsfelder Wandertag. An der Quelle schickt dann am Sonntag, 12. Juni, um 16.30 Uhr der vor 50 Jahren gegründete Kirchenchor Rhumspringe einen „Jubiläumsgruß an Nixe Rhuma“, unterstützt von der Band Diversity. „Statt geistlicher Lieder werden wir eher Volkslieder, Musicalhits und Popsongs vortragen“, sagt Chorleiterin Christiana Diedrich. Der Chor besteht aus 60 Sängern aller Generationen und wurde von seiner Gründung bis 2008 von Werner Gatzemeier geleitet. Fortgesetzt werden die Konzerte vor der malerischen Kulisse einer der größten Karstquellen Europas am 7. August mit dem Harzklub Rhumspringe und dem Kirchenchor Weißenborn-Lüderode, am 28. August mit Lights of Gospel und der Gitarrengruppe Saitenklang aus Duderstadt - jeweils um 16.30 Uhr.

Wie in den Vorjahren klingt die Veranstaltungsreihe mit einem Abendkonzert aus, für das die Quelle illuminiert wird. Den Schlussakkord setzt in diesem Jahr am Sonntag, 3. September, um 20 Uhr die Lauseberger Big-Band aus Krebeck mit einer „Liebeserklärung an die Nixe“. „Alle Konzerte sind wieder kostenlos“, bestätigt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU): „Allerdings würden wir uns am Ende der jeweiligen Veranstaltung über eine Spende freuen.“

Die südliche Aussichtsplattform, auf der die Gruppen auftreten, ist im vergangenen Jahr saniert worden. Auch die nördliche Besucherplattform am Quelltopf sollte im Vorfeld der Konzertreihe auf Vordermann gebracht werden. Das sei aber verschoben worden, da die Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle EU-Mittel für die gesamte Besucher-Leineinrichtung beantragen wolle, sagt Jacobi. Der Teil der Plattform, der ins Wasser hineinragt, bleibt deshalb gesperrt.

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