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Resolution gegen Rechts

Brunhild Ralle löst Marianne Stietenroth als stellvertretende Landrätin ab Resolution gegen Rechts

In seiner Sitzung am Donnerstag in Wollershausen hat der Göttinger Kreistag einstimmig für eine Resolution „für Toleranz im Landkreis – kein Platz für Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus“ gestimmt.

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Im Schloss Wollershausen sollen Flüchtlinge untergebracht werden.

Quelle: Schauenberg

Wollershausen. Rechtsextreme Parteien, Organisationen und Personen in Nordthüringen, Südniedersachsen und Nordhessen, heißt es darin, versuchen „abgestimmt und grenzübergreifend, zunehmend das Flüchtlingsthema zu instrumentalisieren und den bisherigen Prozess von Hilfe, Aufnahme und Integration zu stören“.

Das Engagement von Menschen und Gruppen gegen solche Aktivitäten sollten Kreistage, Landräte und Verwaltungen aktiv unterstützen. Der Text der Resolution wurde vom „Bündnis gegen Rechts“ aus Heiligenstadt entworfen. Des Weiteren wurde Brunhild Ralle (SPD) einstimmig zur stellvertretenden Landrätin gewählt. Ralle folgt auf Marianne Stietenroth (SPD), die von ihrem Amt zurückgetreten ist.

Darüberhinaus beschloss der Kreistag den Kauf des Schlosses Wollershausen samt Nebengebäuden und den Erwerb des ehemaligen Mündener Vereinskrankenhauses, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Der Beschluss über Wollershausen fiel einstimmig. Dem Kauf des Mündener Krankenhauses verweigerte die Linke als einzige Partei die Zustimmung.

Im Kaufpreis in Höhe von 1,4 Millionen Euro seien 300 000 Euro für die Transfergesellschaft für gekündigte Klinik-Mitarbeiter enthalten, begründete Eckard Fascher die Ablehnung. Diese Gesellschaft diene allein dem Zweck, sich dieser Mitarbeiter zu entledigen. 

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