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SPD lehnt KGS-Oberstufe ab

Gieboldehausen SPD lehnt KGS-Oberstufe ab

Die auf Antrag der CDU vom Gemeinde- und Samtgemeinderat Gieboldehausen verabschiedete Resolution für eine Oberstufe an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) schlägt weiter Wellen. Begehrlichkeiten, nach der Fusion die Schulbezirke im östlichen Landkreis neu zuzuschneiden, erteilt die SPD eine klare Abfuhr.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Gieboldehausen. Schuleinzugsbereiche zu ändern, um Schülern aus dem jetzigen Kreis Osterode einen Besuch der KGS Gieboldehausen zu ermöglichen, sei „schulpolitisches Harakiri“, heißt es in einer Mitteilung des SPD-Unterbezirks Göttingen. Es bestehe keinerlei Notwendigkeit, die gewachsenen Strukturen von heute auf morgen über Bord zu werfen. Weder die gut angenommene Oberschule in Hattorf noch die Herzberger Schulen dürften geschwächt werden. An der gut angewählten KGS Gieboldehausen sei zudem kaum Platz für weitere Schüler.

„Erstaunt“ ist der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Tom Wedrins über den KGS-Oberstufenantrag der CDU. „Klar ist, dass mit den aktuellen Schülerzahlen eine Oberstufe in Gieboldehausen eine Kannibalisierung des Duderstädter Eichsfeldgymnasiums zur Folge haben könnte oder die Gieboldehäuser Oberstufe nicht überlebensfähig wäre“, meint Wedrins: „Der Antrag zielt auf nichts anderes ab als auf eine Schwächung des Eichsfeldgymnasiums.“ Das sei mit der SPD nicht zu machen.

Die KGS werde auch ohne Oberstufe hervorragend angewählt und leiste ausgezeichnete Arbeit. Zudem müsse für eine KGS-Oberstufe teuer gebaut werden. Das sei bei den aktuellen Schülerzahlen im östlichen Landkreis eine „Verschleuderung von Vermögen“. Die Kreisverwaltung habe angekündigt, die Schülerzahlen im Laufe des Jahres 2017 neu zu prüfen. Falls sich die Zahlen im Vergleich zu 2014 verändert hätten, könne man erneut über eine KGS-Oberstufe diskutieren - aber nur dann.

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