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Grünes Licht für Dorfhelfer

Samtgemeinde beteiligt sich an Caritas-Projekt Grünes Licht für Dorfhelfer

Ab August kommenden Jahres sollen sich Helfer des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Sozialen Jahres um die Menschen in den Dörfern der Samtgemeinde Gieboldehausen kümmern. Die will das Caritas-Projekt unterstützen.

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Gieboldehausen. Rund 35 000 Euro für maximal zwei Kräfte stellt die Samtgemeinde für die zweijährige Pilotphase zur Verfügung, die auch von der Landesregierung unterstützt wird. Aufgabenfelder für die FSJler und Bufdis in den Mitgliedsgemeinden könnten Besuchs- und Fahrdienste, Begleitung von Arzt- und Behördengängen sowie weitere Hilfeleistungen zur Daseinsvorsorge sein. Die Helfer sollen mit Kirche, Nachbarschaftshilfen, Seniorenobleuten und Dorfteams vernetzt werden. Bedarfsorientierte Ansätze sollen dazu beitragen, dass Senioren möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben können.

Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) zieht einen Vergleich zu den „Gemeindeschwestern“, die es früher in den Dörfern gab. Die Aufgaben müssten noch in den einzelnen Gemeinden konkretisiert werden. Anders als bei der Nachbarschaftshilfe als Vermittlungsbörse gebe es feste Zeitkontingente für die beteiligten Orte. Den FSJlern und Bufdis sollen zentrale Standorte wie Grundschule, Gemeindebüro, indertagesstätte oder Pfarrheim zugewiesen werden. Um Organisation und Vorgehen zu klären, sind vor Projektstart weitere Arbeitstreffen geplant.

Die Beteiligung der Samtgemeinde haben die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Senioren und Gleichstellung bereits einstimmig gebilligt. Am 27. September befindet darüber der Samtgemeindeausschuss, am 29. September der Samtgemeinderat. Auch Duderstadt und die Samtgemeinde Radolfshausen sollen in das Dorfprojekt einbezogen werden, bestätigt Caritas-Geschäftsführer Ralph Regenhardt. Für die Duderstädter Dörfer seien drei Stellen geplant.

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