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Schloss soll Kulturzentrum werden

Fleckenrat billigt Entwicklungskonzept für Samtgemeinde Schloss soll Kulturzentrum werden

32 Projektideen umfasst das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) der Samtgemeinde Gieboldehausen. Einstimmig hat der Rat des Fleckens Gieboldehausen, der mit mehreren Projekten aufgelistet ist, das Konzept für das Förderprogramm des Landes gebilligt.

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Quelle: Mischke

Gieboldehausen. Ziel des Programms für kleine Städte und Gemeinden ist die Sicherung der Daseinsvorsorge durch Anpassungsprozesse und interkommunale Netzwerke vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, sprich: Hilfestellung zum Gesundschrumpfen. Für 2017 bereits beantragt ist eine gemeinsame Kindertagesstätte für Wollershausen, Rüdershausen, Lütgenhausen und Rhumspringe als Anbau an die Rhumspringer Grundschule. Alle anderen Projekte würden zurzeit konkretisiert, Verortung und Finanzierung geprüft, sagt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU).

Als Maßnahmen sind für den Flecken Gieboldehausen die Entwicklung eines Quartiers zur Leerstandsbewältigung und einer multifunktionalen Räumlichkeit für Jugend-, Senioren-, Vereins-, Tafel- und Kulturarbeit aufgeführt - unter Einbezug vorhandener Räume. Schloss und Schlossplatz könnten als Kultur- und Begegnungszentrum aufgewertet werden. Die Überdachung des Schlossplatzes und der Anbau eines Wintergartens ist ebenso angedacht wie ein Fitnessparcours für Senioren im Schlosspark. Weitere Punkte sind ein barrierefreier Zugang zum Sitzungssaal im Rathaus-Dachgeschoss und die Schaffung von Tagespflege-Räumlichkeiten am örtlichen Kindergarten zur Abdeckung von Randzeiten. Eine ganze Reihe von Projektideen bezieht sich auf Netzwerkarbeit für die gesamte Samtgemeinde. Eine verstärkte Zusammenarbeit und Kooperation wird für Vereine, Büchereien, Kindertagesstätten, Radwegausbau, seniorengerechtes Wohnen und regionalen Strom angestrebt. Mitfahrerbänke in den Ortschaften stehen ebenso auf der Wunschliste wie der Aufbau betreuter Senioren-WGs.

Diskutiert wurde über das in der Lenkungsgruppe und Bürgerforen beratene Konzept im Rat des Fleckens nicht mehr. Markus Gerhardy (CDU) merkte allerdings an: „Hoffentlich bleibt am Ende nicht nur viel bedrucktes Papier übrig.“

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