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Dem Weltraum ein Stück näher

Selbst gebaute Raketen Dem Weltraum ein Stück näher

Erfolg oder Misserfolg? Vor dieser Frage haben zwölf Schüler aus vier Göttinger Gymnasien beim Test ihrer selbst gebauten Raketen gestanden. Auf dem Flugplatz des Eichsfelder Modellbau-Clubs in Germershausen zeigte sich, ob die Teilnehmer der achten Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) richtig gearbeitet hatten.

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Ein Start wie aus dem Handbuch: Die Rakete von Fiona Trende und Julia Lange absolvierte ihren Flug nahezu perfekt.

Quelle: Niklas Richter

Germershausen. Ein Countdown, Zischen gefolgt von einer Rauchwolke und die Rakete schießt in den Himmel. Es folgt das bange Warten: Wird sich der Fallschirm öffnen und die Rakete wie geplant sanft zu Boden sinken? Bei Nicolas Bertram und Jonas Szymkowiak läuft es nicht ganz perfekt. Das Schockband, das die beiden Raketenhälften verbindet ist beim Teilen der Rakete gerissen. „Das war nur provisorisch befestigt“, sagt Bertram. Trotzdem ist der 17-Jährige zufrieden mit dem Flug. Ihre Rakete erreichte eine Höhe von 112 Metern. Auch sein Teamkollege Szymkowiak war „super zufrieden“ mit dem Flug. Ein halbes Jahr bauten die Schüler in Zweierteams an ihren Fluggeräten, angeleitet von Hagen Hübner, Lehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium. „Mit der Gruppe hat es wirklich gut geklappt“, so Hübner. Gut geklappt hat auch der Start beim einzigen Mädchen-Team. Die Rakete von Fiona Trende und Julia Lange legte beinah einen Flug wie aus dem Handbuch hin. „Der zweite Start war ziemlich perfekt“, sagt auch Hübner. Und das, obwohl die Bedingungen alles andere als optimal waren: Windböen und Regen zogen über den Flugplatz.

Erfolg oder Misserfolg? Vor dieser Frage haben zwölf Schüler aus vier Göttinger Gymnasien beim Test ihrer selbst gebauten Raketen gestanden. Auf dem Flugplatz des Eichsfelder Modellbau-Clubs in Germershausen zeigte sich, ob die Teilnehmer der achten Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) richtig gearbeitet hatten.

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In dem Projekt geht es aber nicht nur um die technischen Kniffe des Raketenbaus. Die Schüler sollen auch einen Einblick in den Arbeitsalltag von Ingenieuren erhalten. „Es ist ein sehr intensives Reinschnuppern in das Berufsleben“, sagt Bettina Blecher, Bildungsreferentin von NiedersachsenMetall, einem Partner des Projekts. Im zweiten Schulhalbjahr sollen die Teilnehmer ihr Wissen verbessern und eine Rakete bauen, die höher fliegt, als die aktuellen Modelle.

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