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Schutz vor Kriminellen

Vortrag in Bilshausen Schutz vor Kriminellen

Mit Tricks und Betrügereien gelingt es Kriminellen immer wieder, andere Bürger um ihr Geld zu bringen. Welche Gefahren auf ältere Menschen lauern und wie sie sich schützen können, erläuterte Dierk Falkenhagen vom Polizeikommissariat Duderstadt am Mittwoch im Bilshäuser Pfarrheim.

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Bilshausen. "Passt auf eure Portemonnaie auf", appellierte der Sachbearbeiter Prävention an einen Zuhörerkreis aus örtlichen Senioren. Beim Einkaufen gelte es, nicht fahrlässig zu sein und Taschen allein im Einkaufswagen zurückzulassen, lautete sein erster Tipp. Die Täter seien nicht besonders klug, "wir sind manchmal nur ein bisschen dumm", sagte Falkenhagen. Um sich gegen Gelddiebstahl zu schützen, sei eine Empfehlung, die Börse in der Hand zu tragen. Generell gelte es, keine unnötigen Wertgegenstände bei sich zu haben.

Am Geldautomaten sei es wichtig, auf Sicherheitsabstand zu achten. "Lassen sie sich während der Automatenbedienung nicht ablenken", appellierte er an die Zuhörer. Zur Not sollte auf das Abheben verzichtet werden.
Ein weiteres Thema von Falkenhagen war der Enkeltrick, bei dem ein falscher Angehöriger per Anruf um Geld bittet. Durch gezielte Fragen könne herausgefunden werden, ob es sich wirklich um die Person handele, als der sich der Anrufer ausgebe. Es sollte auf keinen Fall etwas zugesagt oder Auskünfte werden, sondern um einen Rückruf in fünf Minuten gebeten werden, weil man sich "um etwas kümmern muss". Dann sollte sofort mit einem Familienangehörigen oder auch der Polizei Kontakt aufgenommen werden, so Falkenhagen. Geld sollte grundsätzlich nur an Personen ausgehändigt werden, die man persönlich kenne.

Falsche Rauchmelder-Kontrolleure unterwegs  

  
Eine neue Masche von Kriminellen sei, sich als Rauchmelder-Kontrolleure auszugeben, berichtete Falkenhagen. Die größte Gefahr für Senioren im Internet seien Singlebörsen, bei dem der potenzielle neue Partner beispielsweise um das Vorstrecken der Flugkosten bitte. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten, die online ohne Rezept angeboten würden, stimme etwas nicht, betonte Falkenhagen, der noch viele weitere Informationen für die Senioren  bereit hielt. So sollte das Passwort für ein Email-Account mindestens zehn Stellen habe und der Computer mit Antivirusprogrammen bestückt sein.

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