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Seelsorger für Arme, Reiche und Soldaten

Heinz Peter Miebach feiert 40-jähriges Priesterjubiläum Seelsorger für Arme, Reiche und Soldaten

Im Kölner Dom ist Heinz Peter Miebach (71) vor 40 Jahren zum Priester geweiht worden. Das feiert der gebürtige Rheinländer, der seit 2008 in Renshausen lebt, am Sonntag, 26. Juni, um 14.30 Uhr mit einer Messe in der katholischen Kirche in Bilshausen. Im Anschluss gibt es einen Empfang im Pfarrheim.

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Heinz Peter Miebach.

Quelle: MIC

Renshausen. Bauzeichner hat er gelernt, Bauingenieur wollte er werden. „Während meiner Praktika überlegte ich es mir anders“, erinnert sich Miebach. Um Theologie studieren zu können, holte er das Abitur nach und ging dann nach Bonn. Ein Freisemester verbrachte er in Regensburg, um Professor Joseph Ratzinger hören zu können. Joseph Kardinal Höffner hat ihn dann zum Priester geweiht.

„Vier Jahre lang setzte mich der Bischof in einer armen Gemeinde in Solingen als Kaplan ein“, erzählt Miebach. Im Anschluss schickte ihn Höffner nach Düsseldorf in eine der reichsten Gemeinden Deutschlands. Dort erlebte er Ehefrauen reicher Industriekapitäne, die verstimmt waren, wenn sie bei einer Caritas-Sammlung mit weniger als 100 000 Euro nach Hause kamen.

„Ich war 39 Jahre alt, als mich der Bischof bat, Militärseelsorger zu werden“, erzählt Miebach. Der Rheinländer sträubte sich erst. Anfang der 80er-Jahre demonstrierten viele Deutsche gegen den Nato-Doppelbeschluss. Wenn der Frieden irgendwo gefährdet ist, dann dort, wo Waffen sind, gab der Bischof zu bedenken. Dort sollte ein Priester sein. Miebach lenkte ein. Erst war er in Wuppertal, dann in Celle tätig.

1993 berief ihn Militärbischof Johannes Dyba zum Wehrbereichsdekan für Niedersachsen und Bremen. Miebach, der in seinem Haus immer auch Bedürftige aufgenommen hat, zog nach Hannover. Die Seelsorge führte ihn in weite Teile der Welt. Seinen Ruhestand verbringt er in Renshausen, wo er ein Exerzitienhaus betreibt. Seit März 2015 ist er Präses der Kolpingsfamilien im Bistum Hildesheim.

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