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Sponsoren sorgen für Stimmung

Gieboldehausen Sponsoren sorgen für Stimmung

Wie bereits seit Jahrzehnten erhellen auch in diesem Jahr in der Adventszeit Lichtergirlanden die Gieboldehäuser Marktstraße. Selbstverständlich war das nicht. Die Installation der Weihnachtsbeleuchtung im Flecken stand zur Disposition.

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Quelle: Richter

Gieboldehausen. Vor fünf Jahren hat die Werbegemeinschaft Gieboldehausen die Regie über die Lichtergirlanden an die Fleckengemeinde abgetreten. Im September dieses Jahres musste der Gemeinderat dann ein Haushaltssicherungskonzept für den finanziell angeschlagenen Flecken auf den Weg bringen. Dazu gehörte auch eine Arbeitsreduktion für den Bauhof, die die Mehrheitsgruppe Freie Wähler GfG/SPD/Grüne gegen die Stimmen der CDU durchsetzte. Auf freiwillige Leistungen wie Sportplatzpflege und Weihnachtsbeleuchtung sollte gänzlich verzichtet werden.

 
„Gieboldehausen ohne Weihnachtsbeleuchtung geht gar nicht“, dachte sich Bürgermeisterin Maria Bock (CDU), die sich erfolgreich auf Sponsorensuche begeben hat. Das Energieversorgungsunternehmen Harz Energie habe sich zum Auf- und Abbau des Weihnachtsschmuckes bereit erklärt, die Sparkasse Duderstadt übernehme die Stromkosten, teilt Bock mit. Mit der Nordmanntanne auf dem „roten Platz“ wolle der CDU-Ortsverband und die Werbegemeinschaft Gieboldehausen zur Verschönerung des Ortes in der Adventszeit beitragen.

 
Der jetzt von Stefan Künemund abgelöste langjährige Werbegemeinschaftsvorsitzender Wolfgang Junge bedauert, dass sich der Flecken von einer Leistung zurückgezogen habe, die in vielen Orten gang und gäbe sei. Schon in den Vorjahren sei immer wieder die Unterstützung von Sponsoren nötig gewesen, um die beleuchteten Kunststofftannen-Girlanden wieder in Schuss zu bringen. Die alten Lichterketten seien teilweise durch warmweiße LED-Leuchten ersetzt worden.
Am tristen Bild, das die Marktstraße inzwischen bietet, ändert allerdings auch die Weihnachtsbeleuchtung nichts. Junge bedauert Leerstände und Räumungsverkäufe in der Straße, die einmal die gute Stube und Einkaufsmeile des Ortes gewesen sei. Als Hauptgrund für die Verödung betrachtet er die Konkurrenz und Konzentration von Märkten auf der grünen Wiese und ist froh, dass „es immerhin noch den Rewe-Nahkauf im Ortskern gibt“.

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