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Sternsinger bringen Segen nach Bodensee

Junge Christen ziehen von Haus zu Haus Sternsinger bringen Segen nach Bodensee

„Segen bringen, Segen sein“ ist das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2016, an der sich seit Jahresbeginn engagierte junge Christen in allen Regionen des Eichsfeldes beteiligen. In Bodensee waren am Sonntagvormittag 18 Mädchen  und Jungen unterwegs.

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Wollen Kinder in Bolivien unterstützen: die Sternsinger in Bodensee vor der Spendensammelaktion.

Quelle: Richter

Bodensee. Aufgeteilt in fünf Gruppen zogen sie in den Gewändern von Caspar, Melchior und Balthasar  von Haus zu Haus. Die Kinder und Jugendlichen überbrachten Friedens- und Segenswünsche für das neue Jahr.

Fast überall wurden die kleinen Könige erwartet. Kaum hatten sie auf eine Klingel gedrückt, öffnete sich die zugehörige Haustür. Die Sternsinger sagten einen Segensspruch, sangen „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, und ein Gruppenmitglied schrieb „20*C+M+B*16“ mit Kreide über die Tür oder befestigte einen Aufkleber. Die Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“, die Ziffern für die aktuelle Jahreszahl.

Die kleinen Könige baten um eine Spende für Kinder, denen es nicht so gut geht und freuten sich über Scheine und Münzen, die in den Sammeldosen landeten, aber auch über Süßigkeiten. Bestimmt ist das Geld für Projekte in Bolivien. „Ihr seid Botschafter des Friedens und der Nächstenliebe“, betonte Pfarrer Matthias Kaminski vor der Aussendung. Der demografische Wandel spiegelt sich bei den Sternsingern wider. „Wir hatten sonst immer über 20 Teilnehmer, aber die Kinder werden halt weniger“, so Walburga Fuchs, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St. Laurentius.

„Ich mache gerne mit, weil man damit anderen Kindern auf der Welt helfen kann“, sagte die 14-jährige Sophie Kühne. „Man bekommt eine Übersicht über das Dorf und wer hier alles wohnt“, fügte die zwölfjährige Anna-Luisa Jung hinzu, die ebenfalls Altersgenossen unterstützen möchte.  „Wir gucken in die Zeitung, wann die Sternsinger unterwegs sind und freuen uns auf deren Besuch“, erzählte Christiane Harlis, nachdem sie eine Gabe in die Spendendose gesteckt hatte.

Von Axel Artmann

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