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Rhumspringer "Wasserfestspiele"

THW Osnabrück und Lauseberger Big Band Rhumspringer "Wasserfestspiele"

Einen besonderen Konzertabend haben die Besucher am Sonnabend zum Abschluss der Quellenkonzerte bei den „Wasserfestspielen“ an der Rhumequelle erlebt. Für dieses Erlebnis sorgten die Lauseberger Big Band und vor allem das Technische Hilfswerk (THW) Osnabrück mit seiner Wasserorgel.

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Quelle: RF

Rhumspringe. „Ich glaube nicht, dass es so etwas schon einmal im Eichsfeld gegeben hat“, zeigte sich Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Etwa zwölf Meter schossen drei von fünf Fontänen zu den Klängen der Musik in die Luft und änderten dabei sowohl Form als auch Farbe. „Wir benötigen dafür eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einem Nennförderstrom von 1600 Litern pro Minute bei einem Nennförderdruck von acht bar“, erklärte Burkhard Müller, Leiter des zwölf Mann starken THW-Teams. Die Osnabrücker waren schon früh morgens angereist und hatten um neun Uhr mit dem Aufbau begonnen. „Je nach den örtlichen Gegebenheiten brauchen wir dafür zwischen acht bis zwölf Stunden“, so Müller. Der Abbau nach dem Konzert ginge aber deutlich schneller. „Trotzdem werden wir wohl bis 3 Uhr brauchen.“ Auf 15 Metern Breite hatten die THW-Kräfte ihr innovatives Instrument aufgebaut. „Wir hätten sogar noch zwei Elemente mehr, die als äußere Endstücke angebaut werden könnten“, so Müller.

Anfänge beim Lichterfest

Etwa dreimal im Jahr fahren die Osnabrücker zu Auftritten. „Wir haben 1993 gemeinsam mit der Feuerwehr zum Lichterfest in Osnabrück begonnen die Wasserorgel zu konstruieren“, so Müller. Seitdem sei sie stetig weiterentwickelt worden. Mittlerweile könne sie sogar an Land aufgebaut werden. „Dafür können wir vor Ort aus einer Siloplane und einem extra angefertigten Grundgerüst ein Becken bauen“, erläutert Müller.

Einmalige Umgebung für Konzerte

Der Einsatz in Rhumspringe hatte sich gelohnt. „Das ist schon eine einmalige Umgebung für Konzerte“, schwärmte Müller nach dem Auftritt. Etwa drei Stunden hatten sie mit den Lausebergern das Publikum unterhalten. Das Repertoire an Stücken umfasste an diesem Abend eine Bandbreite vom Wiener Walzer bis zu „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen. Das Zusammenspiel des THW mit den Lausebergern funktionierte, als würden sie seit geraumer Zeit gemeinsam auftreten.

Zugabe

Auch die Rhumenixe als „Hausherrin der Quelle“ ließ sich mit ihren Elfen das diesjährige Abschlusskonzert nicht entgehen und begrüßte die Besucher. Und die waren begeistert von den „Wasserfestspielen“ und forderten nach mehr als zweieinhalb Stunden noch eine Zugabe.

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