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Wenn der Chemielehrer Beifall bekommt ...

KGS Gieboldehausen: Tag der offenen Tür Wenn der Chemielehrer Beifall bekommt ...

Schüler und Lehrer der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Gieboldehausen haben die Türen für Viertklässler und ihre Eltern geöffnet, um die Wahl einer weiterführenden Schule zu erleichtern. Dabei wurde ihnen das Schulkonzept erläutert, Blicke in den Alltag gewährt und eine Praktikumsmesse geboten.

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Ein Einblick in der Französisch-Unterricht der KGS Gieboldehausen.

Quelle: r

Gieboldehausen. "Mehr als 200 Kinder hatten bereits die Schnuppertage zum Jahresanfang genutzt, um unsere Gesamtschule näher kennenzulernen", berichtete Schulleiter Guido Fellbrich, der die Besucher nach einem Auftritt des Schulchors unter Leitung von Lehrer Christoph Jess, einem Mitglied der ehemaligen A-Capella-Kultgruppe "Ganz Schön Feist", begrüßte. In Gruppen hatten sie nun die Gelegenheit, in einige Unterrichtsfächer hineinzuschnuppern und das über den Schulalltag hinausgehende Angebot unter die Lupe zu nehmen.

Dazu gehörte auch der Chemie-Unterricht. Die älteren Schüler machten mit den Viertklässlern Versuche, am Ende stand Lehrer Thomas Ichter im Mittelpunkt. Sein entsprechend präparierter Zehn-Euro-Schein fing über einer Bunsenbrenner-Flamme kein Feuer, die Kinder applaudierten und ein Vater bemerkte: "Na, dann haben sie ja noch Geld für eine Bratwurst."

Für das leibliche Wohl sorgten Elternvertreter der Schule, der Förderverein und die WIM!Bar mit alkoholfreien Cocktails. Die speziell hierfür ausgebildeten Schüler sind mit diesem Präventionsprojekt ein Teil des großen Sozialkompetenz-Angebotes, das an der KGS geboten wird. Dazu gehören die Nachhilfe-Aktion "Schüler helfen Schülern", Streitschlichter-AG, Schulsanitäter-Ausbildung, Schülerpaten für Neulinge und Präventionshelfer. "In Zukunft werden wir auch eine Jugendleiter-Ausbildung anbieten", sagte Dirk Huttary, Leiter des Gymnasialzweiges der mehr als 700 Schüler und 70 Lehrer zählenden Institution, deren Einzugsgebiet längst über die Grenzen des Altkreises Duderstadt hinausgeht.

Als "ganz wichtigen Baustein" bezeichnete Huttary die Berufsorientierung, die für die Haupt- und Realschüler in der achten und neunten Klasse und für die Gymnasialschüler in der neunten Klasse mit Praktika ihre Schwerpunkte hat. Die Jugendlichen haben - erstmals in dieser Form - ihre Praktikumsbetriebe den jüngeren Mitschülern vorgestellt, über ihre Erfahrungen berichtet und Tipps gegeben und Fragen beantwortet.

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