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Tagespflege St. Vinzenz geht in Betrieb

Volksfeststimmung bei Einweihungsfeier Tagespflege St. Vinzenz geht in Betrieb

Zwei Monate früher als geplant ist in der Obertorstraße in Gieboldehausen die neue Tagespflege des Caritasverbandes mit 20 Plätzen eingeweiht worden. Ab Mittwoch sollen dort Senioren betreut, pflegende Angehörige entlastet werden.

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Der Andrang beim Tag der offenen Tür am Sonnabend war groß, die Begeisterung der Gastredner ebenfalls.

Quelle: NR

Gieboldehausen. Der Andrang beim Tag der offenen Tür am Sonnabend war groß, die Begeisterung der Gastredner ebenfalls. Gemeindebürgermeisterin Maria Bock (CDU) sprach von einem nachhaltigen Geschenk für Gieboldehausen, Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) von einem Lückenschluss:

In der Samtgemeinde gebe es fünf Pflegeeinrichtungen, eine Tagespflege mit temporärer Betreuung habe noch gefehlt. „Die Arena ist gut gebaut, das Spielfeld steht, die Betreuungsmannschaft ist ausgewählt“, sagte Dornieden: „Für mich ist sie jetzt schon Europameister der Herzen.“

15 Teilzeitstellen hat die Caritas in Gieboldehausen geschaffen, für den Gebäudeumbau, Außenanlagen und zwei Transporter rund 500 000 Euro investiert. Pfarrer Matthias Kaminski freute sich besonders über die Namensgebung „St. Vinzenz“, die an das Wirken der Vinzentinerinnen in Gieboldehausen anknüpft. Auch „Tante Paula“ und „Zur Sonne“ standen im Raum.

So hieß die Gaststätte in dem Gebäude, das dann in den 1970er-Jahren als Disco-Scheune bekannt wurde. „Noch vor 30 Jahren hat hier der eine oder andere das Tanzbein geschwungen“, sagte Caritas-Vorstandssprecher Ralph Regenhardt mit Blick auf die Gäste und erntete Zustimmung nicht nur bei Dornieden.

Drei Viertel der Plätze sind bereits gebucht. Die Bilshäuserin Melanie Petroschka (34), die die Tagespflege leitet, geht von Vollbelegung in wenigen Wochen aus. Punkten kann die Tagespflege mit Helligkeit und Transparenz, einem Wintergarten mit Blick ins Grüne und auf den Höherberg. Wechselnde Erinnerungsecken wie eine alte Waschstube und Einkoch-Utensilien sollen für Gesprächsstoff sorgen, Begegnungsmöglichkeiten geschaffen und Initiativen aus dem Ort einbezogen werden.

Dazu gehört auch der mit einem Info-Stand vertretene Seniorenkreis. Der Spielmannszug Bilshausen und die Gruppe Fidelis traten auf, Ortsheimatpfleger Gerd Rexhausen tauchte in die Geschichte der Obertorstraße und des Hauses ein, dessen erster Bewohner Bierbrauer war.

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