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Verabschiedung mit Anekdoten

Marlies Dornieden Verabschiedung mit Anekdoten

Großer Bahnhof im Krebecker Bürgerhaus: Dort hat am Donnerstagabend Marlies Dornieden (CDU) Abschied von der Samtgemeinde genommen. Nach fünf Jahren, zwei Monaten und vier Tagen als Bürgermeisterin ist sie seit Jahresbeginn Dezernentin beim Landkreis Göttingen.

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Quelle: Wenzel

Krebeck. Arbeitseifer, Sachlichkeit, fotografisches Gedächtnis und ein Händchen fürs Zwischenmenschliche: Tugenden, die Dornieden kennzeichnen, kamen im Bürgerhaus ebenso zur Sprache wie die Spuren, die sie hinterlässt. Sichtbar wird das am Rathaus, dessen altbackene Klinkerfassade durch zweifarbigen Dämmputz ersetzt wurde. „Es strahlt in Orange - und die Menschen freuen sich“, sagte die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Maria Bock (CDU).

Überall präsent

Dornieden habe Ganztagsschulen und Whiteboards eingeführt, Nachbarschaftshilfe und Energiemanagement ins Leben gerufen, sich um die Feuerwehr verdient gemacht, aber auch Gegenwind für Windrad-Vorrangflächen bekommen und sich zähen Themen wie Gebühren und Satzungen gestellt. Sie habe nichts versprochen, was sie nicht gehalten habe, und sei in allen Orten präsent gewesen.

Sie habe sich in exorbitanter Weise engagiert und in die Herzen der Menschen gelesen, merkte ihr Vorgänger Reinhard Grobecker (CDU) an. Gemeindebrandmeister Claus Bode erinnerte an eine Kardinalfrage Dorniedens: „Ist es notwendig oder wünschenswert?“. Sie habe immer Zeit für Gespräche und ein offenes Ohr gehabt, sei auf Wirtschaftlichkeit bedacht und nun als Kreisrätin wieder für die Feuerwehr zuständig.

Gejohle auf dem Flur

Wie wichtig ihr Begegnungen sind, machte Dornieden in der vom Männergesangverein Krebeck flankierten Feierstunde deutlich. Für Wegbegleiter und Gäste fand sie persönliche Worte, streute Erinnerungen und Anekdoten ein.Ihren Einstand beim Landkreis, wo sie auch für Verkehr und Kfz-Zulassungen zuständig ist, verknüpfte sie mit einer eher „peinlichen“ Anekdote. Kurz vor dem Wechsel sei sie geblitzt worden - und das auch noch in Gieboldehausen: „Das Gejohle auf dem Flur vom Kreishaus möchte ich nicht gehört haben.“

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