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Verbrauchermarkt für Lindau auf Zielgerade

Neubau Verbrauchermarkt für Lindau auf Zielgerade

Auf den Bau eines Verbrauchermarktes in Lindau noch in diesem Jahr hofft Uwe Ahrens (parteilos). Eine planungsrechtliche Hürde müsse aber noch genommen werden, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Katlenburg-Lindau.

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Bildunterschrift.Fotograf

Quelle: Victoria Lüder

Lindau. Nachdem Penny vor fünf Jahren seinen Standort von Lindau nach Katlenburg verlagert und Schlecker vor drei Jahren geschlossen wurde, bemühen sich die Kommunalpolitiker um die Wiederansiedlung eines Einkaufsmarktes. Inzwischen sind sie auf der Zielgeraden, doch auch die zieht sich.

Der von der Gemeinde aufgestellte Bebauungsplan ist beschlossene Sache, als Projektentwickler steht die Carus-RO-GmbH aus Osterode in den Startlöchern, die Änderung des Flächennutzungsplanes liegt seit Januar dem Landkreis Northeim zur Prüfung und Genehmigung vor. Ahrens geht zwar davon aus, dass die Änderung genehmigt wird, verweist aber auf den Widerstand des Braunschweiger Amtes für regionale Landentwicklung.

Die Behörde habe Bedenken wegen der Beachtung des Raumordnungsprogramms. Im März seien Gespräche mit dem Landkreis und dem Amt für regionale Landentwicklung angesetzt, sagt Ahrens und hofft, die Bedenken zerstreuen zu können. Positiv auf die Bewertung des Projektes könnte sich die im ehemaligen Max-Planck-Institut geplante Flüchtlingsunterkunft mit 800 Plätzen auswirken. Das mache es umso zwingender, eine Nahversorgung in Lindau auf die Beine zu stellen.

Der Bebauungsplan „Nahversorgungsmarkt an den Ellern“ sieht als Standort eine Ackerlandläche am Ortsrand in Richtung Gieboldehausen vor, der Markt würde die Lücke zwischen dem Busunternehmen Scheithauser und der Ortslage schließen. Vom Investor vorgesehen sind ein Lebensmittel-Vollsortimenter inklusive Fleischer mit mindestens 1000 Quadratmetern, ein Drogeriemarkt mit 500 Quadratmetern, Bäcker, Café, automatische Hundewaschstation sowie Ladesäulen für Elekrofahrzeuge.

Vor Abschluss des Planungsverfahrens wollen weder die Gemeinde noch der Projektentwickler Handelsketten-Namen nennen. Die Zufahrt soll über die Bundesstraße erfolgen, als Ausgleichsfläche für das Areal am östlichen Ortsrand Lindaus ist eine Streuobstwiese vorgesehen.

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