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Vorstand appelliert an Teamgeist

Sportplatz Vorstand appelliert an Teamgeist

Irritiert zeigen sich die Mitglieder der Gruppe Freie Wähler, SPD und Grüne über die Diskussion um die Rasenpflege des Sportplatzes: Eigentlich sei mit dem Vorstand des Sportvereins alles Notwendige geklärt gewesen. Auch der Vereinsvorstand bestätigt dies.

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Ausgangspunkt des Streits: Der verwildernde Rasenplatz in Gieboldehausen.

Quelle: r

Gieboldehausen. Der Platz wuchere zu, die Nachwuchsarbeit leide unter dem Sparkurs, der Verein werde im Stich gelassen, zumal er nicht die Möglichkeit habe, auf andere Sportgelände auszuweichen. So lauteten Vorwürfe, die in der vergangenen Woche laut geworden waren.

Lösung erarbeitet

Dabei sei bereits im Herbst 2015 geklärt worden, wer für die Rasenpflege zuständig sie, erklärt die Gruppe: Jörg Ripping, der für die SPD im Rat des Fleckens Gieboldehausen sitzt, weist darauf hin, dass Sportvereinsvorstand und die Gruppe eine „Lösung zur Sicherstellung des Spielbetriebs“ erarbeitet hätten.

Kernaussage: Einer von zwei Plätzen sollte gemäht werden. Außerdem sei dem Verein für Ende des Jahres ein abgeschriebener gebrauchter Rasenmäher des Bauhofes in Aussicht gestellt worden. „Bis zu diesem Zeitpunkt und zur Überbrückung wurde die Rasenpflege vereinbart.

Das Mähen der anderen Plätze und Flächen wollte der Verein in Eigenregie spontan entscheiden und selbst durchführen.“ Spendengelder und ein Helfer, der gegen Mindestlohn die Grünflächenpflege vorgenommen hätte, seien angeboten, aber nicht in Anspruch genommen worden.

Stephan Adler, Geschäftsführer des SV Eintracht, bestätigt dies. Die „Eigeninitiative“ von Bürgermeisterin Maria Bock (CDU), die den Rasen vor einem Spiel hat mähen lassen, sei dem Verein nicht bekannt gewesen. Er habe allerdings im Vorfeld zweimal bei ihr und auch bei der Verwaltung um Unterstützung gebeten gehabt.

Gespräche und eine dauerhafte Lösung

Von Aussagen aus der Mitgliederversammlung, in der die Rede davon gewesen sei, der Verein solle sich bewusst nicht um die Rasenpflege kümmern, um die Gemeinde unter Druck zu setzen, distanziert sich Adler eindeutig. Ihm und dem übrigen Vorstand sei vielmehr an einer einvernehmlichen Lösung gelegen.

Erklärtes Ziel sei es, „Gespräche zwischen dem Vorstand SVE Gieboldehausen, dem Rat, der Verwaltung sowie dem Vorstand des SVE Hahle für eine dauerhafte Lösung zu führen.“ Als Ergebnis solle festgelegt werden, welche Aufgaben beim Sportverein lägen.

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