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Schnaubende Pferde und starke Cowboys

Westernreitturnier in Gieboldehausen Schnaubende Pferde und starke Cowboys

Schnaubende Pferde, starke Cowboys und -girls, Sonne, Schatten und Staubspuren - beim 17. Westernreitturnier des Reit- und Fahrvereins (RFV) Gieboldehausen gingen am Wochenende 85 Aktive an den Start.

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Beim 17. Westernreitturnier des Reit- und Fahrvereins (RFV) Gieboldehausen gingen am Wochenende 85 Aktive an den Start.

Quelle: HEY

Gieboldehausen. Nicht nur niedersächsische Aktive gaben auf der Anlage am Kälberboy am Sonnabend und Sonntag ihr Bestes, auch aus Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen und Hamburg waren Reiter angereist.

„Es gibt nur wenige, die nur einen Tag mitmachen“, berichtete Olivia Grabowski, 2. Vorsitzende des Ausrichtervereins und in der Meldestelle tätig. Der Großteil der auswärtigen Westernreiter reiste bereits am Freitag an und nutzt die Möglichkeiten der Gieboldehäuser Anlage, um auf dieser zu campen. Für zahlreiche Starter waren die Gegebenheiten ohnehin nichts neues. „Sie kommen jedes Jahr wieder zu uns und sind schon alte Bekannte“, sagte Grabowski - das sei eine schöne Bestätigung.

Zu Countryklängen - ab und an schallten aber auch schon einmal Helene Fischer-Schlager aus den Lautsprechern über die Anlage - demonstrierten Reiter aller Altersklassen ihr Können. Die jüngsten Westernreiter waren erst fünf Jahre und gingen in der Führzügelklasse ins Rennen, die Routiniers hatten schon die 60-Jahre-Marke überschritten. Alle einte aber neben der Begeisterung für ihren Sport die Freude darüber, dass die Sonne am Sonntag nicht vom Himmel knallte und es eher bewölkt war. „Auch für die Pferde wäre es sehr anstrengend, wenn es 30 Grad heiß wäre. Sie müssen ja an einem Tag drei, vier Prüfungen absolvieren, und das ist schon anstrengend“, unterstrich Grabowski.

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In verschiedenen und vielfältigen Disziplinen wurden der harmonische Umgang mit dem Pferd, die Grundgangarten oder die Fähigkeit, möglichst gekonnt einen Hindernisparcours zu absolvieren, überprüft. Richterin Yvonne Steinbeck und Ringsteward Anna-Alisa Samse schauten ganz genau hin. Das Duo war schon im vergangenen Jahr dabei. „Sonst hat das aber immer gewechselt“, erklärt Daniela Mönnich von der Meldestelle. Um alles genau zu notieren - so wie den ersten Platz der Gieboldehäuserin Mia Burchhardt in der „Walk Trot Pleasure“-Prüfung - war neben Fachwissen auch Konzentration gefragt. Kein Wunder, dass sich Steinbeck und Samse in der Pause ein wohlverdientes Eis gönnten.

Lokalmatadoren Milly Ehrhardt landete hinter Burchhardt auf dem Silberplatz. Ehrhardt ist nicht nur eine prima Leichtathletin, sondern fühlt sich auch auf dem Rücken der Pferde - in dieser Prüfung auf „Mr. Wimpy San Badger“ - äußerst wohl. Vom RFV waren zudem noch Pia Dingenthal, Alina Döring und Alessa Griess mit dabei. Nachwuchs ist beim RFV Trumpf. „Von unseren knapp 120 Vereinsmitgliedern sind knapp 25 Jugendliche und Kinder. Das ist schon eine Hausnummer“, freut sich Grabowski. 20 Helfer des Veranstaltervereins halfen tatkräftig mit. Manfred Borchardt von der Turnierleitung, stilecht gekleidet in gelbem Hemd und Cowboyhut, hatte nicht nur alles im Blick, sondern trug auch Stangen und Hütchen aus dem Parcours.

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Durch Musik, parkende Autos, Tiere und Sportler - und vielleicht auch durch die deftigen Gerüche vom Grill - angelockt, fanden auch viele spontane Besucher den Weg auf die Anlage am Kälberboy. Und die klatschten den Sportlern und ihren Vierbeinern nicht nur eifrig Applaus, sondern stimmten auch ein Geburtstagsständchen für einen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes an. cro

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