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Debatte um Neubaugebiete: Unterschiedliche Positionen in Gleichener Dörfern

Uneinigkeit Debatte um Neubaugebiete: Unterschiedliche Positionen in Gleichener Dörfern

Braucht die Gemeinde Gleichen neue Wohnbaugebiete in ihren Dörfern? Diemarden sagt Nein, Gelliehausen sagt Ja. Die Ortsräte aus beiden Ortschaften haben darüber in diese Woche diskutiert.

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Quelle: Wüstneck/dpa (Symbolfoto)

Diemarden/Gelliehausen. Eigentlich sollen in der Gemeinde Gleichen vorerst keine weiteren Baugebiete ausgewiesen werden. Das hat der Rat vor einiger Zeit beschlossen. Zum einen wollen die Politiker zunächst bereits ausgewiesen und für viel Geld erschlossenen Baugebiete besiedeln.

Die gibt es zum Beispiel in Reinhausen und Rittmarshausen. Dabei verweisen sie auch immer wieder auf viele freie Grundstücke in Altdorflagen und zum Verkauf stehende alte Häuser. Zum anderen wollen sie vermeiden, dass immer mehr Fläche versiegelt wird.

Allerdings gibt es auch immer wieder Interessenten, die in Ortschaften ohne Baugebiet ein Haus bauen wollen, vielleicht weil es ihr Heimatdorf ist. Vor diesem Hintergrund fragt die Gemeinde zurzeit in den Ortsräten nach.

„Wir sehen dafür keine Notwendigkeit“, erklärt Diemardens Ortsbürgermeister Martin Worbes (Grüne). Der demografische Wandel und die damit einhergehende Überalterung treffe Diemarden nicht so sehr. Das habe der Ortsrat während seiner jüngsten Sitzung festgestellt. Zudem gebe es im Ort und bei potenziellen Neubürgern zurzeit eher ein großes Kaufinteresse an alten Häusern.

In Gelliehausen sieht das anders aus. „Es ist nichts mehr da“, beschreibt Ortsbürgermeisterin Brigitte Wagener (SPD) die Situation. Zugleich gebe es gerade aktuell einen Interessenten, der gerne im Ort bauen würde. Vor diesem Hintergrund habe der Ortsrat am Donnerstagabend den dringenden Appell an die Gemeinde gerichtet, ein kleines Neubaugebiet in Gelliehausen auszuweisen. Sein Favorit: eine Fläche Richtung Appenröder Weg, auf der zwei oder drei Häuser stehen könnten.

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