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Diemarden lässt elf alte Pappeln an Garte fällen

Gemeinde Diemarden lässt elf alte Pappeln an Garte fällen

Elf stattliche Pappeln lässt die Gemeinde Gleichen zurzeit in Diemarden fällen. Jahrzehnte haben sie den Gartebach und die Straße Auf dem Anger gesäumt. Sie sind alt und morsch, sagt die Gemeinde. Mit ihrer Entscheidung werde wertvolle Natur und ein Stück gewachsene Ortsstruktur zerstört, sagen Kritiker.

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Die Pappeln Auf dem Anger und an der Garte fallen.

Quelle: Schubert

Diemarden. „Das ist einfach sehr schade“, klagt eine Diemardenerin. Viele Jahrzehnte hätten die hoch gewachsenen Bäume das Ortsbild in diesem Bereich geprägt, „als grüne Lunge des Dorfes“ gewirkt und als Brut- und Niststätte vieler Vögel der Natur gedient. Auch wenn gelegentlich ein paar Zweige herabgefallen sind, seien sie doch gesund und vital gewesen.

Das allerdings dementiert Gleichens Bauamtsleiter Rainer Schumacher. Die Pappeln seien ausgewachsen und schon recht alt, immer wieder hätten sie in der Vergangenheit tote Äste abgeworfen. Damit niemand verletzt oder etwas beschädigt wird, müsse die Gemeinde handeln, das gebiete ihre Verkehrssicherheitspflicht. Zudem habe der Ortsrat Diemarden ausdrücklich darum gebeten, die Bäume unmittelbar an der Straße und an der Garte zu fällen.

Zwei der elf Bäume würden in etwa vier Meter Höhe gekappt, ihr Rest-Stamm bleibe als Lebensraum für Insekten und andere Tiere stehen. Das sei mit der Unteren Naturschutzbehörde als Genehmigungsbehörde so abgestimmt, ergänzte Schumacher. Zugleich würden entlang des Baches Ersatzbäume gepflanzt. Über ihre Art gebe es noch keine Entscheidung. „Und wir werden den ausgefahrenen Schotterweg an der Straße ausbessern“, so der Bauamtsleiter. us

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