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"Das ist praktisch unser Dorffest"

26. Thiefest "Das ist praktisch unser Dorffest"

Seit 25 Jahren treffen sich die Diemardener am letzten Sonnabend vor den Ferien zum Feiern auf dem Thie. Der Heimatverein organisierte auch am vergangenen Wochenende wieder ein Fest für Einheimische und Gäste.

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Quelle: ms

Diemarden. "Das ist praktisch unser Dorffest", erklärt Ilona Rüdell. Kirmes und andere Feiern gebe es hier ja leider nicht mehr. Dementsprechend opulent hat der 150 Mitglieder starke Vereins aufgefahren. Im Schatten unter den Linden auf dem Thieplatz stehen die Tische für die Erwachsenen. Rundherum sorgt ein reichhaltiges Angebot dafür, dass die Kinder sich nicht langweilen - Hüpfburg, Schminken, Einradfahren und mehr. Und abends wird dann weiter gefeiert. "Die Jugendlichen sitzen dann hier bis in die Nacht", sagt Rüdell. Es ist also an alle Altersklassen gedacht.

Wie viel Vorbereitung braucht man für so ein Fest? Rüdell lacht. "Das geht schnell. Wir sind da mittlerweile routiniert." Innerhalb des Vereins würden die Aufgaben verteilt, Frauen aus dem Ort werden gebeten, Kuchen zu backen oder Schmalzbrote zu schmieren. Andere übernehmen Dienste an den Ständen, sorgen für Nachschub beim Kaffee oder überwachen die Hüpfburg. Die Abläufe sind erprobt und reibungslos.

Feierlicher Auftakt des Thiefests in Diemarden ist traditionell ein Gottesdienst, in diesem Jahr bekommt Pastorin Christiane Scheller Unterstützung vom Kirchenchor. Anschließend wird es gesellig und am Nachmittag schließlich noch sportlich. Zumindest für 200 kleine gelbe Gummienten und ihre Betreuer - eine Gruppe der Jugendfeuerwehr. Beim Entenrennen geht es für sie einige hundert Meter rasant die Garte hinunter. Die Enteneigentümer begleiten das Spektakel vom Ufer aus. Die Stimmung ist ausgelassen, wie es sich für ein richtiges Dorffest gehört.

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