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Gemeinsam die Jugend erreichen

Erster Aktionstag zu Angeboten für die Jugend in Gleichen Gemeinsam die Jugend erreichen

Dass es in der Gemeinde Gleichen mit ihren 16 Ortsteilen viele Aktivitäten für Kinder und Jugendliche gibt, haben die Gemeinde und zahlreiche Vereine und Institutionen erstmalig deutlich gemacht: Mit bunten Aktionen zeigten sie ihre Angebote. Gleichzeitig wollen sie sich stärker vernetzen.

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Erster Aktionstag zu Angeboten für die Jugend in Gleichen

Quelle: HW

Rittmarshausen. Zwischen 400 und 500 Besucher, schätzt Uwe Sauermann, der Jugendfeuerwehrwart der Gemeinde, waren allein bis Mittag nach Rittmarshausen in die Hallen der Freiwilligen Feuerwehr gekommen – trotz Nieselwetters. Das sei auf jeden Fall ein Erfolg.

Dass das bunte Angebot eine gute Idee war, fand Frauke Reeh, die mit ihren beiden Kindern  aus Diemarden gekommen war. „Wenn es schon so einen Aktionstag gibt, dann sollte man auch dabei sein. Vor allem, wenn es so tolle Experimente gibt.“ Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zeigte Kindern unter anderem, was passiert, wenn Mehl in eine kleine Kerze geblasen wird – es kommt zu einer Verpuffung und Flammenwolke und Geruch nach verbrannten Haaren. Aber auch, dass Wunderkerzen unter Wasser weiterbrennen, konnte er demonstrieren – im dritten Anlauf, da einige der Kerzen schon zu alt für diesen Trick waren.

Einen quadratischen Spiegel hat indes Minna bemalt: ein roter Vorgang, darunter ihre Name; die Gestaltung der Spiegelfliesen hatte sich das Familienzentrum einfallen lassen. Doch auch Show-Programm gab es. Die Band der IGS aus Göttingen spielte mehrere Stücke, unter anderem die James Bond Titelmelodie, es gab eine Vorführung von Badminton-Spielern und der TSV Reinhausen ließ seine Judoka ein paar Griffe und Rollen demonstrieren. Nach dem offiziellen Teil ließen sich einige Mädchen eine Rolle rückwärts zeigen, während mehrere Judokas zum Badminton wechselten.

„Wir wollen ein Netzwerk der Vereine, Jugendgruppen und Jugendabteilungen aus allen 16 Dörfern schaffen“, betont Gemeindebürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD). Dafür hatte die Gemeinde auch ein kleines Budget zur Verfügung gestellt. „Die Idee ist, Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern zu zeigen, welche Freizeitaktivitäten es wo gibt. Wir wollen aber auch dazu beitragen, dass sich die Vereine stärker zusammentun und gemeinsame Veranstaltungen anbieten.“ Die Idee dazu stamme von den Jugendlichen selbst, die vor zwei Jahren an einer Umfrage der Gemeinde zu den Bedarfen der Jugendarbeit teilgenommen hatten.

„Der demografische Wandel greift bei uns auch, so dass sich die Ortsteile untereinander stärken müssen“, sagt Sauermann. Der Aktionstag ist da erst der Anfang. Und auch über Transportmöglichkeiten müsse man sich noch Gedanken machen, so dass die Jugendlichen auch tatsächlich gut die Angebote in anderen Orten nutzen können.

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