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Erster Dorfflohmarkt in Bischhausen

Trödel, Kitsch und Kontakte Erster Dorfflohmarkt in Bischhausen

Zum ersten Mal gibt es am Wochenende in Bischhausen einen Dorfflohmarkt. 33 Haushalte haben sich bisher angemeldet und aus Kellern, Scheunen und von Dachböden Nützliches wie Kitschiges hervorgekramt - vielleicht auch echte Antiquität. Die Initiatoren wollen mit dem Flohmarkt das kleine Dorf wieder beleben.

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Christel Nielebock, Ralf Hessing und Sabine Nielebock sortieren in der alten Schule Antikes für den ersten Dorfflohmarkt in Bischhausen (von links).

Quelle: Christina Hinzmann

Bischhausen. Mit so viel Rückendeckung und Begeisterung haben Ralf Hessing, Christel Nielebock und Sabine Nielebock nicht gerechnet. Gerade einmal 360 Einwohner hat der kleine Gleichen-Ort im Osten des Landkreises Göttingen, aber kaum hatten sie die Handzettel für den von ihnen geplanten ersten Dorfflohmarkt in Bischhausen verteilt, „gab es ganz schnell ganz viele Anmeldungen“, schwärmt Christel Nielebock“. Und längst zeichne sich ab, dass am kommenden Sonntag „sicher auch viele echte Schätze angeboten werden“, ergänzt Hessing. Schließlich gebe es in Bischhausen viele sehr alte Bauernhäuser, in denen seit Jahrzehnten so manches Schränkchen, Werkzeug, Küchengerät und anderer Trödel ungenutzt und unbeachtet blieb. Und dann gebe es natürlich auch Familien mit weniger alten Anwesen, die für dem Flohmarkt jetzt einfach einmal aufgeräumt haben und sich von vielem trennen wollen. Anbieten wollen sie ihre Ware in Garagen, auf ihren Höfen, in Scheunen und an den Straßen.

Mit dem Dorfflohmarkt will das Veranstalter-Trio vor allem aber die Menschen im Ort und aus der Nachbarschaft zusammenführen - Alt und Neubürger ebenso wie Bischhausener und mögliche Besucher aus anderen Dörfern. „Wir haben keine Infrastruktur mehr“, erklärt Hessing. Und außer den Veranstaltungen der Vereine intern sowie Kirmes und Weihnachtsmarkt gebe es nur noch wenige Möglichkeiten, sich zu treffen und auszutauschen. „Wenn die Flohmarktbesucher am Sonntag bei ihrer Runde durchs Dorf mit anderen ins Gespräch kommen und den Ort näher kennenlernen, haben wir schon viel erreicht“, fügt er an. Dabei solle der Flohmarkt keine Konkurrenzveranstaltung zu den Vereinsaktivitäten sein, sondern eine Ergänzung.

Dorfflohmarkt in zwei Dörfern

Der erste Dorfflohmarkt in Bischhausen beginnt am Sonntag, 17. September, um 10 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Die mehr als 30 Anbieter sind im ganzen Dorf verteilt. Pläne mit den Standorten liegen an den Ständen aus. Auch am Ortseingang aus Richtung Bremke informieren die Veranstalter über die Standorte. Die Besenwirtschaft Dutschke mit Café in einer umgebauten Scheune am Hirtenbergstor 5 ist ab 10 Uhr geöffnet.

Einen weiteren Dorfflohmarkt in der Gemeinde Gleichen gibt es eine Woche später: am 24. September, in Klein Lengden – ebenfalls von 10 bis 16 Uhr

Damit das alles auch so klappt, haben Hessing und die Nielebocks alles gut vorbereitet. Alle Anbieter haben eine Standnummer. Diese Nummern sind auf einer Karte markiert, die am Ortseingang aus Richtung Bremke ausgehängt, aber auch bei allen Anbietern ausgelegt wird. Die Besenwirtschaft von Renée-Marie Dutschke am Hirtenbergstor 5 öffnet extra früher als üblich. Und auch für den Guten Zweck sei etwas dabei, so Hessing: An den Flohmarktständen 19 und 20 könnten Spenden für das Tierheim in Duderstadt in eine Dose gesteckt werden.

Die Öffnungszeiten und ein zweiter Flohmarkt in Gleichen

Der erste Dorfflohmarkt in Bischhausen beginnt am Sonntag, 17. September, um 10 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Die mehr als 30 Anbieter sind im ganzen Dorf verteilt. Pläne mit den Standorten liegen an den Ständen aus. Auch am Ortseingang aus Richtung Bremke informieren die Veranstalter über die Standorte. Die Besenwirtschaft Dutschke mit Café in einer umgebauten Scheune am Hirtenbergstor 5 ist ab 10 Uhr geöffnet.

Einen weiteren Dorfflohmarkt in der Gemeinde Gleichen gibt es eine Woche später: am 24. September, in Klein Lengden – ebenfalls von 10 bis 16 Uhr.

Von Ulrich Schubert

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