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Förster bauen neue Schutzhütte

Alte Köhlerhütte nach Sturm zerstört Förster bauen neue Schutzhütte

Im Reinhäuser Wald gibt es wieder eine Schutzhütte. Revierförster haben den Holzpavillon gebaut. Im Frühjahr waren bei Sturm zwei Fichten auf die alte Köhlerhütte an gleicher Stelle gefallen. Zu dem Standort und anderen Zielen im Reinhäuser Forst führen jetzt auch 138 neue Wegweiser – bezahlt vom Verein Hurkut Gleichen.

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Forst und Vorstandsmitglieder vom Hurkut inspizieren die neue Schutzhütte im Reinhäuser Wald.

Quelle: US

Reinhausen. Der offene, viereckige Unterstand aus wetterfester Douglasie erinnert ein wenig an einen Pavillon. „30 Kinder können auf den Rundumbänken trocken sitzen“, versichert Revierförster Harald Höhne. Denn viele Schulklassen aus dem Regionalen Umweltbildungszentrum in Reinhausen würden die Hütte mit Feuerplatz und rustikalen Sitzgarnituren davor gerne nutzen. So wie viele Wanderer und Spaziergänger auf dem Weg zum Hurkutstein und Jägerstein – zwei von vielen markanten Felsformationen im Reinhäuser Wald.

Bis zum Frühjahr hatte an gleicher Stelle eine Köhlerhütte gestanden – im Stil eines Indianerzeltes. Es sei nicht verlässlich bekannt, wie alt sie war, sagt Höhne – „auf jeden Fall wesentlich älter als 25 Jahre“. Sie sei schon recht marode gewesen, umgestürzte Bäume hätten sie schließlich zerstört. Für einen Neubau gleichen Typs hätten die Landesforsten kein Geld, das Material für den einfachen Bau hingegen sei finanzierbar gewesen.

Das sei auch kulturgeschichtlich vertretbar, erklärte der Revierförster. Die alte angebliche Köhlerhütte sei nie eine echte Hütte für Holzkohleproduzenten gewesen. Sie habe vor allem Frauen als Wetterschutz gedient, die in der einstigen Baumschule der Revierförsterei gearbeitet haben.

Die Schutzhütte ist die einzige in diesem Wald. Vor dem Neubau hat sich Förster Höhne mit dem Hurkut abgestimmt. Der Gleichener Heimat- und Kulturverein will den Tourismus in der Gemeinde fördern und kümmert sich mit den Förstern um besondere Ziele, Rastplätze und Wanderwege im Wald. Vor diesem Hintergrund habe der Verein jetzt „wieder einmal“ 138 Schilder gestiftet, bestätigte die Vorsitzende Ursula Köwing: aus Lärchenholz, mit gefrästen und zusätzlich gemalten Schriftzügen. Etwa 600 Euro habe der Hurkut für das Material investiert. Montiert wurden die Schilder von den Forstarbeitern. Sie weisen auf Besondere Standorte, Täler, und umliegende Ortschaften hin.

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