Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Gleichen ersetzt Straßenlaternen

280 000 Euro investiert Gleichen ersetzt Straßenlaternen

Mit einer großen Kampagne will die Gemeinde Gleichen alle alten Straßenlaternen in ihren 16 Dörfern gegen moderne Leuchtkörper austauschen. Sechs Dörfer sind bereits heller erleuchtet, drei folgen in diesem Jahr. Die dafür geplante Investition: 279000 Euro.

Voriger Artikel
Neuer Anlauf für Hallensanierung
Nächster Artikel
Basketball-Training mit BG-Star

Neue Straßenbeleuchtung in Gleichen.

Quelle: EF

Gleichen. Sie sind überwiegend alt und benötigen viel Energie. Ihre Leuchttechnik ist nur noch als Auslaufmodell in Europa zugelassen. Und dann stehen einige Masten auch noch weiter auseinander oder dichter beisammen als nach einer Din-Norm gewünscht. Folge: Die Straße wird nur schwach ausgeleuchtet oder es ist zu hell. Das sind die entscheidenden Gründe, warum Gleichen fast alle Straßenlaternen in ihren Ortschaften ersetzen müsse, erklärte Bauamtsleiter Rainer Schumacher in einer Zwischenbilanz zum Laternen-Konzept der Gemeinde.

An den Straßen in Gleichen stehen drei Laternen-Typen: hohe Peitschenleuchten an Kreuzungen und großen Straßen sowie Pilzleuchten an älteren kleineren Straßen. Fast alle haben 40 Jahre und ältere Masten, die teilweise erheblich rosten. Ihre Quecksilberdampflampen sind zudem umweltschädlich und müssen nach einer EU-Vorgabe ausgemustert werden.

„Dabei drängt die Zeit, Produktion und Einfuhr sind seit April in der EU verboten, Ersatzteile gibt es schon jetzt kaum noch“, so Schumacher. Die dritte Variante sind Aufsatzleuchten in jüngeren Baugebieten. Sie sind weitgehend in Ordnung, allerdings stehen manche schief oder im falschen Abstand zueinander.

Schrittweise will die Gemeinde alle Straßenlaternen standsicher machen und mit moderner LED-Technik ausstatten. Sie würden heller scheinen und weniger Strom verbrauchen, zudem sei der Wartungsaufwand geringer, erklärte Schumacher.

Auf Wunsch des Rates sollen immer alle Lampen in einem Dorf ausgetauscht werden. „Sechs haben wir geschafft“, sagt Schumacher: Beienrode, Benniehausen mit Niedeck, Bischhausen, Kerstlingerode, Sattenhausen und Wöllmarshausen. Kosten: Knapp zwei Millionen Euro, von denen etwa 20000 Euro über verschiedene Fördertöpfe gedeckt seien.

In diesem Jahr seien neue Laternen für Gelliehausen (115000 Euro), Klein Lengden (182000 Euro) und Weißenborn (85000 Euro) an der Reihe. Etwa 105000 Euro könnten gefördert werden. Anders als bei den ersten Projekten werde der Strom im Dorf während der Arbeiten nicht mehr täglich abgeschaltet, sondern über die gesamte Bauzeit. Damit falle täglicher Personalaufwand einschließlich An- und Abreise beim Stromlieferanten weg „und wir sparen bis zu 30000 Euro“, so Schumacher.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsdeko in Göttingen und Umgebung