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Gleichen fördert seine Kultur

Förderrichtlinien geplant Gleichen fördert seine Kultur

Die ländliche Gemeinde Gleichen wird immer mehr zu einer kulturellen Hochburg. Trotz finanzieller Defizite will sie im kommenden Jahr Musik- und Theaterprojekte unterstützen. Darin sind sich die Kulturpolitiker des Rates einig, für Folgejahre wollen sie aber Förderrichtlinien erarbeiten.

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Michael Will singt für das Rumpelstilzchen auf der Waldbühne, die dringend neue Toiletten benötigt.PH

Quelle: Peter Heller

Gleichen. „Wir sind grundsätzlich aufgeschlossen für unsere kulturellen Angebote und eine finanzielle Unterstützung vor allem in der Anfangsphase“, erklärte Wolfgang Schöngraf am Mittwoch für die CDU-Fraktion im Ratsausschuss für Jugend-, Soziales und Demografie. Der Rat müsse aber aufpassen, dass aus einer Anschubhilfe kein Dauerzuschuss werde. Und er müsse aufpassen, keinen Neid bei anderen Initiativen zu erzeugen. Vor diesem Hintergrund solle die Gemeinde mit der Verwaltung Richtlinien für die künftige Förderung formulieren.

Ein Vorschlag, den die anderen Ausschussmitglieder begrüßten. Unabhängig davon stimmten sie vorliegenden Förderanträgen für das kommende Jahr zu:

Der Verein „Bremker Waldbühne“ will für das Freilufttheater neue Toilettenanlagen bauen. Er benötigt dafür nach eigenen Angaben knapp 41 500 Euro. Gleichen unterstützt das Projekt mit 4146,05 Euro. Elias Heintz aus Sattenhausen will mit einer „Theatergruppe, die ihres Gleichen sucht“ die Sage vom Gleichener Hurkut auf die Waldbühne bringen - unterstützt vom Hurkut-Verein. Für das erforderliche Textbuch bekommt der Verein 400 Euro Zuschuss. Seit Jahren organisiert die Initiative „Kultur unterm Kirchturm“ in Sattenhausen Lesungen, Aufführungen und Musikkonzerte. Sie bekommt dafür im nächsten Jahr 500 Euro. Zum ersten Mal haben mehrere Akteure in diesem Jahr ein Jazzfestival mit Workshops und Familienfest in Rittmarshausen organisiert. Für die Neuauflage im nächsten Jahr hält Gleichen bis zu 1500 Euro bereit - allerdings nur als maximalen Ausfallbürgschaft, weil die Veranstalter Eintrittsgeld erheben. Über die Anträge muss abschließend noch der Rat entscheiden.

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