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Gleichen öffnet seine Friedhöfe

Neue Satzung Gleichen öffnet seine Friedhöfe

Offene Friedhöfe auch für Nicht-Gleichener, erweiterte Bestattungszeiten, Freiraum für neue Grabarten und unveränderte Bestattungsgebühren: Das sind die Eckpunkte einer neuen Satzung und Gebührenkalkulation für die fünf kommunalen Friedhöfe in der Gemeinde Gleichen.

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Quelle: CH (Symbolbild)

Gleichen. Zufrieden mit den Vorschlägen der Verwaltung und einstimmig haben die Ratsmitglieder im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen am Montagabend den geänderten Satzungen zugestimmt. Zuvor hatten bereits die Ortsräte und ein Friedhofs-Arbeitskreis des Rates ihr O.K. gegeben. Die neuen Möglichkeiten und gleichbleibende Gebühren „werden die Bürger freuen“ kommentierte Klaus-Werner Hanelt (BsP) die Beschlüsse. Die neue Satzung werde der aktuellen Entwicklungen in der Bestattungskultur angepasst. Außerdem verschafften die Änderungen klare und nachvollziehbare Regeln, ergänzte Dietmar Müller (CDU).

 
Die wesentliche Änderungen: Neben den bekannten Grabarten können künftig auch weitere angeboten werden, wenn die örtlichen Verhältnisse es zulassen. Damit sind zum Beispiel Friedhöfe mit Friedwald-Charakter möglich. Künftig können auf den Friedhöfen auch Tote bestattet werden, die nicht in Gleichen gewohnt haben. Bestattungen sind jetzt von Montag bis einschließlich Freitag in der Zeit von 12 bis 15 Uhr möglich, „in begründeten Fällen“ und auf Antrag aber auch zu anderen Zeiten. Und: In Reihendoppelgräbern dürfen grundsätzlich zusätzlich zwei Urnen je Grabstelle beigesetzt werden.

 
Neu kalkuliert hat die Verwaltung auch die Bastattungsgebühren für die Friedhöfe in Groß Lengden, Rittmarshausen, Sattenhausen, Etzenborn und Klein Lengden. Sie müssen eigentlich alle Ausgaben decken. Allerdings fehlen nach der jetzigen Kalkulation im nächsten Jahr mehr als 12000, um die laufenden Ausgaben für die Kapellen aufzufangen. Trotzdem will die Gemeinde die Friedhofsgebühren vorerst unverändert lassen. Danach kostet ein Doppelreihengrab für 20 Jahre inklusive der Grundgebühr weiterhin 2987 Euro, eine Urnenreihengrabstätte 969 Euro. Abschließend entscheidet der Rat über die Satzungen.

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Von Redakteur Ulrich Schubert

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