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Gleichen will Sportbüro einrichten

Initiative gegen demografischen Wandel Gleichen will Sportbüro einrichten

Mit einem Sportbüro als gemeinsame Koordinierungsstelle will Gleichen die Vereine in der Gemeinde stärken und vor allem Kindern und Jugendlichen ein breiteres Sportangebot bieten. Am Mittwoch haben die Ratspolitiker im Jugend- und Sozialausschuss der Verwaltung grünes Licht gegeben.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Gleichen. Die Idee kommt aus der Nachbargemeinde Friedland. Dort gibt es seit 2009 ein Sportbüro, das nach eigenen Angaben die Angebote der Sportvereine koordiniert, zwischen Vereinsvorständen vermittelt und diese bei ihrer Arbeit entlastet. Der spürbarste Effekt für die Bürger: Zahlende Mitglieder der angeschlossenen Vereine können ohne eine zweite Mitgliedschaft auch Sportangebote der anderen Vereine nutzen. Nur in Einzelfällen ist eine Zusatzgebühr fällig.

Das Friedländer Modell soll Vorbild für Gleichen sein, erste Gespräche habe es bereits gegeben, erklärt Gleichens Bürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD). Die Politiker im Ausschuss reagierten durchweg zustimmend: "Eine gute Sache, die allen hilft", sagte Bernd Casper (SPD). Viele Vereine hätten Probleme, ihre Mitglieder zu halten, ergänzte Klaus-Werner Hanelt (BsP), das Bündelangebot könne diese Tendenz abfedern. Die Vereine stünden bei der Mitgliederwerbung oft in Konkurrenz, "da kann so eine Einrichtung hilfreich sein", sagte Anja Nieselt-Achilles". Das Projekt sei der richtige Weg im Umgang mit dem demografischen Wandel einschließlich sinkender Kinderzahl, so Wolfgang Schöngraf (CDU).

Angesiedelt werden solle das Sportbüro im Jugendreferat der Gemeinde, erklärte Kuhlmann. Grundvoraussetzung aber sei, dass möglichst viele der 15 bis 20 Sportvereine die Initiative unterstützen. Sie würden jetzt von der Verwaltung zu einem ersten Infogespräch eingeladen.

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