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Einzügigkeit und Kombiklassen

Gleichener Grundschulen reagieren Einzügigkeit und Kombiklassen

Weil es nicht mehr so viele Kinder gibt, werden die Gleichener Grundschulen in Diemarden, Groß Lengden und Kerstlingerode (Gartetalschule) in den Jahren bis 2022/23 einzügig sein. In Bremke müssen Kombiklassen gebildet werden. Das war Thema im Ausschuss für Schulen und Kindertagesstätten.

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Die Grundschule in Reinhausen.

Quelle: CRO

Reinhausen. Bürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD) stellte den Ausschussmitgliedern und Eltern, die der Sitzung folgten, die Schulentwicklungsplanung vor. Etwa 50 Geburten im Jahr gebe es derzeit in der Gemeinde, führte Kuhlmann im Dorfgemeinschaftshaus Reinhausen aus.

Wegen der schrittweisen Schließung der Grundschule Reinhausen von 2011 bis 2013, erläuterte der Bürgermeister, sei die Grundschule in Diemarden stabilisiert worden. Dort gebe es allerdings seit dem Schuljahr 2014/15 statt der Zwei- nur noch die Einzügigkeit. Die Zahl der Schulanfänger werde bis zum Jahr 2020/21 sinken und dann wieder leicht ansteigen, so die Prognose

Alle Klein Lengdener Kinder müssten seit 2011 in Reinhausen die Grundschule Groß Lengden besuchen, führte Kuhlmann aus. Dort steige die Zahl der Schulanfänger 2016/17 noch einmal kräftig an: auf mehr als 25 Kinder. Sie falle dann aber in den kommenden Jahren auf weniger als 15 Kinder. Deshalb rechne die Verwaltung für 2020/21 mit der Einrichtung von Kombiklassen.

„Einzügig ist seit dem Schuljahr 2014/15 auch die Gartetalschule, die größte Grundschule der Gemeinde“, berichtete der Bürgermeister. Dort erwarte die Verwaltung in den kommenden Jahren jeweils etwa 25 Schulanfänger. In den Schuljahren 2018/19, 2019/20 und 2022/23 würden es aber wahrscheinlich weniger als 20 Kinder werden.

„In Bremke, unserer kleinsten Grundschule, werden seit 2015/16 Kombiklassen gebildet“ sagte Kuhlmann. Dort sei die die Zahl der Schulanfänger auf weniger als zehn Kinder gefallen. In den kommenden beiden Schuljahren würden es wieder mehr als zehn Kinder werden. Die Zahl werde aber voraussichtlich 2022/23 auf weniger als fünf Kinder fallen.

Der Ausschuss beschloss, den Arbeitskreis Bildung einzuberufen. Die Kommunalpolitiker wollen die Entwicklung gemeinsam mit den Schulleitern und Elternvertretern beraten.

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