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Hommage an Künstler Heiko Krutisch

"Er hat die Kunst gelebt" Hommage an Künstler Heiko Krutisch

Freunde und Wegbegleiter bescheinigen Heiko Krutisch, "ein Händchen" gehabt zu haben, Leute zu begeistern. "Ohne sich anzubiedern", sagte Matthias Heintz von der Sattenhäuser Initiative „Kultur unterm Kirchturm“. Zum ersten Todestag des Musikers, Malers und Dichters haben sie am Sonnabend eine Hommage an Krutisch organisiert.

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Sein letztes Werk konnte Heiko Krutisch nicht mehr vollenden.

Quelle: Hinzmann

Sattenhausen. "Ein Universum zwischen zwei Schuhen“ hieß die Ausstellung an Krutisch, mit der "die Erinnerung an Heiko" wachgehalten und sein Lebenswerk gewürdigt werden sollte, wie es Liv Teichmann in ihrer Rede zur Ausstellungseröffnung formulierte. Gemeinsam mit Martina Nave hatte sie eine Ausstellung mit rund 40 Bildern von Krutisch zusammengestellt.

Auf Amrum entstanden

Die Ausstellung umfasst das erste Bild Krutischs, das er im Alter von 13 Jahren nach dem Tod seines Vaters malte, bis hin zu seinen Drachenbilder, die der 65-Jährige kurz vor seinem Tod malte. Eines davon, allerdings ohne Drachen, hängt in der Eingangshalle des Duderstädter St.-Martini-Krankenhaus hängt. Seine Bilder bewegen sich zwischen fotorealistischen Bleistiftzeichnungen, die hauptsächlich Anfang der 80er-Jahre auf Amrum entstanden sind, bis hin zu abstrakten Gemälden.

Krutisch lebte zuletzt in Etzenborn und arbeitete lange Zeit als Sonderschullehrer im Kinderheim Rittmarshausen. Darüberhinaus war Krutisch Musiker und Chorleiter, Maler und Lyriker, Literaturkenner und Komponist. "Er hat die Kunst gelebt", sagte Heintz. 

Orgelkonzert

Am Sonnabendabend ist um 19 Uhr ein Chor- und Orgelkonzert in der Kirche mit dem gemischten Chor Etzenborn geplant. Vorgetragen werden auch Kompositionen von Krutisch. Um 20 Uhr folgt im Dorfgemeinschaftshaus am Bohlendamm 10 ein musikalisch-literarischer Abend mit Beiträgen aus Krutischs Programmen – präsentiert von seinen Wegbegleitern als „Trio Dreizack“ und der Schauspielerin Maja Müller-Bula. Ab 21.15 Uhr ist ein „gemütliches Beisammensein“ im Freizeitheim vorgesehen. Dort ist auch die Ausstellung zu sehen.

Die Sattenhäuser Kulturinitiative KuK wird ehrenamtlich getragen. Sie ist eine von mehreren Arbeitsgemeinschaften der Dorf-Kampagne „Sattenhausen hat Zukunft“, die mehr Leben in den ländlichen Ort bringen soll. KuK organisiert Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltung. Als nächstes ist am Sonnabend, 16. April, ein Jazz- und Weltmusikkonzert mit dem Trio Phantastique geplant. Beginn ist um 20 Uhr in der Sattenhäuser Kirche. 

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