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Im Backtrog durch die Garte

300 Besucher bei Dorffest in Wöllmarshausen Im Backtrog durch die Garte

Alle drei Jahre richtet der „Verein zur Förderung der örtlichen Verbundenheit“ das Dorffest in Wöllmarshausen aus. Auch diesmal war die Veranstaltung wieder ein Riesenspaß: Lautstark jubelten die rund 300 Besucher den Teilnehmern des Backtrog-Rennens zu und tanzten zur Musik von „G-Punkt“ bis spät in die Nacht. 

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40 Meter mussten die Teilnehmer auf der Garte zurücklegen - wer scheiterte, feierte trotzdem

Quelle: Harald Wenzel

Wöllmarshausen. „Brrr, ich friere“, klagte Michael Kiebas, als er dem knapp 15 Grad kalten Brackwasser der Garte entstieg. Gerade hatte der 49-Jährige zusammen mit seinem Kumpel Michael Thomas (60) die rund 40 Meter lange Strecke auf dem extra aufgestauten Nebenflüsschen zurückgelegt – und zwar schwimmend, dabei den Backtrog schiebend,  während Thomas bequem in dem hölzernen Einbaum-ähnlichen  Wasserfahrzeug  saß und außer an den Händen, mit denen er paddelte, kein bisschen nass wurde. Das gelang nicht allen.

Viele Paddler hatten nämlich Probleme, den Backtrog im Gleichgewicht zu halten, sodass er sich zur Seite neigte und sie ins Wasser stürzten. Einige, die das Kentern vermeiden konnten, blieben trotzdem nicht trocken, weil ihre schwimmenden Partner den Backtrog nach Ankunft im Ziel kurzerhand umkippten. So etwas würde Paul Müller natürlich niemals tun.

Der 23-Jährige ist nämlich Kavalier, ließ seine Freundin Katharina Diedrich (20) dem Backtrog völlig trocken entsteigen. Die fand das gut: „Ich hab schließlich die Haare schön.“ Aber das Rennen war kein Beauty-Wettbewerb, sondern sportlicher Wettkampf, und so setzten sich am Ende Pit Müller (27) und Falk Hartdegen (28), die Schwimmen und Paddeln hervorragend zu synchronisieren wussten, in der Sensationszeit von 1,01 Minute durch. Auch nach dem Rennen ging es weiter hoch her.

Abends spielte nämlich „G-Punkt“ aus Königssee in Thüringen auf – für die Besucher wurde es eine lange Nacht.

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