Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Ja-Wort an besonderem Ort

Erste Hochzeit an der Schutzhütte auf den Gleichen Ja-Wort an besonderem Ort

Sabine und Christian Klem haben am Sonnabend an der Schutzhütte auf den Neuen Gleichen geheiratet. Zur ersten Trauung an der kleinen Holzhütte auf dem Berg in der Gemeinde Gleichen kamen rund 50 Gäste.

Voriger Artikel
Baubeginn: Neuer Kreisel bei Diemarden
Nächster Artikel
Gute Leistungen bei optimalen Bedingungen

Sabine und Christian Klem haben am Sonnabend an der Schutzhütte auf den Neuen Gleichen geheiratet. Zur Trauung an der kleinen Holzhütte auf dem Berg in der Gemeinde Gleichen kamen rund 50 Gäste.

Quelle: Heller

Gleichen. Eine Hochzeit im Freien ist heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr - sich allerdings als Ort der Trauung eine kleine Schutzhütte mit kleinem Grillplatz nebenan auf den Neuen Gleichen auszusuchen, erscheint doch recht ungewöhnlich. Genau diese Kulisse wählten Sabine und Christian Klem aus Hessen für ihre kirchliche Hochzeit aus.

Blick über die Landschaft

Schon als Kind stand für die Braut fest, dass sie an der Schutzhütte heiraten möchte, da sie eine besondere Beziehung zu diesem Ort hat, erzählte sie. Als Kind ging sie mit ihrer Familie oft dort wandern und genoss  die Aussicht.

Hochzeit an der Schutzhütte

Die Zwillingsberge die Gleichen bestehen aus den Bergen Alte Gleichen und Neue Gleichen. Sie befinden sich im Süden Göttingens und liegen zentral im Gemeindegebiet Gleichen. Der südliche Berg, Alte Gleichen, misst 430 Meter. Der nördliche Berg, Neue Gleichen, ist 428 Meter hoch. Beide Berge sind etwa 400 Meter voneinander entfernt und wurden um 1100 von Höhenburgen gekrönt. Theodor Storm und Edith Stein sollen die Gleichen bestiegen haben. aa

Die kleine Holzhütte mitten im Wald wurde früher schon für ökumenische Gottesdienste genutzt und bietet einen atemberaubenden Blick über die Landschaft. „Genial finde ich es hier. Ich wusste nicht, dass man hier so eine Aussicht hat. Es ist wunderschön hier“, sagte Ute Steckel, die Tante der Braut.

Diese besondere Stelle auf dem Berg ist allerdings schwer zugänglich. Sie ist nur über einen schmalen, kurvigen und unbefestigten Forstweg zu erreichen. Deshalb durfte am Tag der Hochzeit auch nur eine geringe Anzahl von Fahrzeugen diesen Weg befahren.

Aus diesem Grund traf sich die Hochzeitsgesellschaft eine Stunde vor der Trauung an der Kapelle Wittmarshof in Gelliehausen. Bei Regen ist der Waldweg nicht befahrbar. „Am Anfang hatten wir wegen des Waldweges Bedenken. Die Wege sind nicht für jedes Fahrzeug geeignet. Wir hatten auch starke Bedenken wegen des angekündigten Regens“, sagte Bärbel Christmann, die Mutter der Braut.

Outdoor-Trauung

Regen gab es an diesem Tag aber zum Glück nicht; stattdessen schien die Sonne. Auch der Pastor, der die Trauung vollzog, Wolfgang Schäfer, zeigte sich sehr zufrieden mit der Wahl der Schutzhütte als Ort für die Hochzeit. „Ich mache nicht zum ersten Mal Outdoor-Veranstaltungen. Ich habe vor geraumer Zeit mal eine Konfirmandin in einem Teich im Wald getauft. Ich finde es immer gut, wenn man hin und wieder aus den Kirchenmauern herauskommt. Mir liegt viel daran, dass wir die Wünsche der Menschen berücksichtigen, die an uns herantreten. Eine Outdoor-Trauung in diesem Panorama hatten wir noch nicht“, sagte Schäfer.

Von Alisa Altrock

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Tanzende Schneeflocken im "Kauf Park"