Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
L 569 wieder frei

Straßensperrung L 569 wieder frei

Die Landesstraße 569 zwischen dem Diemardener Kreisel und Geismar ist seit Donnerstagmittag wieder frei. Damit wurde die Sanierung des Radweges entlang der wichtigen Pendlerverbindung noch schneller abgeschlossen als geplant, teilt Stephan Fürsten von der Straßenmeisterei Göttingen mit.

Voriger Artikel
Jugendliche begeistern mit Graffito auf Turnhalle Diemarden
Nächster Artikel
Waldbühne Bremke investiert 42000 Euro

Nicht geplant waren Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahndecke der L 569.

Quelle: Christoph Mischke

Diemarden/Geismar.  

Ursprünglich waren für die Arbeiten drei Wochen vorgesehen. Nach Protesten aus der Bevölkerung und Bündelung der Arbeiten konnte die Bauzeit um eine Woche verkürzt werden. Auch in diesem Zeitrahmen kam man schneller voran als kalkuliert, sagt Fürsten. Seit Donnerstag, 11 Uhr, rollt der Verkehr nun wieder.

Nicht nur nach Plan, sondern sogar besser sei die Sanierung des Radweges gelaufen, meint Fürsten. In der deutlich verkürzten Zeit habe man nicht nur die vorgesehenen, sondern zusätzliche Arbeiten erledigen können, die, später ausgeführt, erneute Verkehrsbehinderungen oder sogar Sperrungen zur Folge gehabt hätten. „Wir haben die Vollsperrung sehr gut ausnutzen können“, meint Fürsten.

Zu den zusätzlich aufgeführten Arbeiten gehören das Zurückschneiden von Bäumen und Büschen – unter anderem von Bäumen, deren Äste von oben in den Straßenraum herunterhingen. Außerdem seien auf der Straße fünf Fahrbahnschäden instandgesetzt worden. Fürsten: „Das ist alles besser gelaufen als gedacht.“

Fürsten zieht seine positive Bilanz nach massiven Protesten aus der Bevölkerung. Pendler aus Thüringen und dem südöstlichen Landkreis einschließlich Duderstadt mussten teils erhebliche Umwege und Zeitverzögerungen in Kauf nehmen. Vor allem die Vollsperrung hatte die Autofahrer in Rage gebracht. Die Arbeiten hätte man auch bei kurzzeitigen halbseitigen Sperrungen oder mit einer Ampelanlage absolvieren können. Hier verweist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim auf immer weiter verschärfte Sicherheitsvorschriften für Baustellen, die solche Lösungen nicht zuließen.

Die Vollsperrung der L 569 führte morgens zu teils erheblichen Staus und Verzögerungen auf der B 27 stadteinwärts. Auch der Feierabendverkehr stadtauswärts staute sich, wenn auch nicht so stark wie morgens in der Gegenrichtung. Weil viele Autofahrer wie auch Radfahrer den Radweg entlang der L 569 für in Ordnung und nicht sanierungsbedürftig hielten, erhitzten sich die Gemüter. Allerdings gab es an einer ganzen Reihe von Stellen Querrisse im Asphalt, teils über die gesamte Fahrbahnbreite - auch für Laien erkennbar. Dies hätte bei Untätigkeit zu wesentlich massiveren Schäden am Radweg durch Frost- und Tauwetter und damit zu längeren Bau- und Sperrungszeiten an der L 569 geführt, argumentiert die Landesbehörde von Straßenbau.

Für die nächste Zeit drohen damit an der Landesstraße 569 keine Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten mehr. Aber nicht nur dieL 569, auch die Bundesstraße 446 bei Reyershausen ist wieder frei. Die Sanierung der Fahrbahn in Reyershausen wurde termingerecht am Mittwoch abgeschlossen - ein Tag früher als vorgesehen.

Ebenfalls früher als geplant wird die Fahrbahnsanierung der Bundesstraße 3 zwischen Mielenhausen und Volkmarshausen fertig. Die Straße soll bereits am Freitag wieder freigegeben werden. Auch dieser Streckenabschnitt durch das Schedetal habe aus Sicherheitsgründen voll gesperrt werden müssen, erklärt die Straßenbaubehörde.

Von Matthias Heinzel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gleichen
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017