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Frauen und Aktive zu 18 Prozent vertreten

Mindestens jeder Vierte unterstützt Feuerwehren Frauen und Aktive zu 18 Prozent vertreten

117 ernsthafte Einsätze mussten die 16 Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Gleichen im vergangenen Jahr fahren. „Das bewegt sich im üblichen Rahmen“, kommentierte Gemeindebrandmeister Heiko Böhlken seine Einsatzstatistik. Ein Rekordjahr gab es 2011 mit 129 Einsätzen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Gleichen. Auf zehn Brände und 107 technische Hilfeleistungen wie Unfälle und Öleinsätze teilen sich die Gleichener Feuerwehreinsätze im Jahr 2015 auf. Die Feuereinsätze waren alle sogenannte Klein- und Mittelbrände, ein Großbrand war nicht dabei. Hinzu kommen laut Statistik ein böswilliger, zehn blinde und 28 sonstige Alarme – zusammen 39. Zum Vergleich: 2014 mussten die Feuerwehren 12 Brände löschen und 75-mal technische Hilfe leisten, im Jahr davor waren es 13 Brände und 90 Hilfeleistungen.

Auf den ersten Blick dramatisch scheint sich die Zahl der aktiven Mitglieder zu entwickeln, „aber der Schein trügt“, sagte Böhlken. Die Mitgliederzahl sei in den vergangenen drei Jahren zwar von 473 (2013) über 459 (2014) auf 428 (2015) zurückgegangen. Dahinter stecke aber eine Bereinigung der Daten: „Wir haben einige sogenannte Karteileichen von Mitgliedern, die gar nicht mehr aktiv sind, aussortiert.“ „Bemerkenswert“ hoch sei der Anteil der Frauen mit 78 Aktiven – das sind gut 18 Prozent. „Noch bemerkenswerter“ sei die Zahl der Menschen in der Gemeinde Gleichen, die insgesamt mit den Freiwilligen verbunden sind: nämlich 2200 von 9008 Einwohnern. Sie sind entweder aktiv dabei, Mitglied einer von neun Kinder- und 15 Jugendfeuerwehren oder in anderer Form förderndes Mitglied.

In der Gemeinde Gleichen gibt es in allen 16 Dörfern eine Freiwillige Feuerwehr, zwei werden als Stützpunktfeuerwehren geführt. Die Feuerwehren verfügen über 19 Fahrzeuge.

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