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Startschuss für Gewerbe- und Wohngebiet

Reinhausen Startschuss für Gewerbe- und Wohngebiet

Die erste Weiche für ein neues Gewerbegebiet mit sich daran anschließendem Wohnbereich in Reinhausen ist gestellt: Nahezu einmütig hat der Rat der Gemeinde Gleichen am Mittwochabend den Startschuss für die planungsrechtlichen Schritte gegeben – mit Auflagen.

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Von links: Anika Brüggemann (Grüne), Jörn Hillebrecht (SPD), Werner Wille (CDU)

Quelle: SPF/r

Reinhausen. Auf einem Acker gegenüber des Sportplatzes und noch vor einem Kreisel am westlichen Ortseingang von Reinhausen soll ein großes zweigeteiltes Baugebiet erschlossen werden: mit Grundstücken für einen Lebensmittelmarkt, eine Autowaschanlage, Werkstatt und ein Ärztehaus unmittelbar an der stark befahrenen L568, nördlich mit Flächen für vielleicht 25 Wohnhäuser. Erste Pläne gibt es bereits, noch aber ist alles offen. Detaillierter geplant werden soll im Zuge eines neuen Flächennutzungs- und eines Bebauungsplanes – die nach dem jetzigen Ratsbeschluss erarbeitet und auch öffentlich diskutiert werden sollen.

Gerade eine offene Planung ist den Grünen dabei wichtig, erklärte für sie die Fraktionsvorsitzende Anika Brüggemann. Anders als die Verwaltung und andere Parteien wollten sie die weitere Planung nicht auf nur einen von zwei ersten groben Ideenskizzen aufbauen.

Dahinter stehen mögliche Probleme, die Vertreter aller Fraktionen zuvor schon im Fachausschuss sahen: Das Areal hat starkes Gefälle und lautes Gewerbe in unmittelbarer Nähe zu Wohneinheiten könne zu Konflikten führen. „Optimal ist die Fläche nicht“, räumte Werner Wille für die CDU ein. Eine Alternative aber gibt es nach Verwaltungsangaben nicht. Und der Ortsrat habe bereits einmütig zugestimmt, ergänzte der Reinhäuser SPD-Ratsherr Jörn Hillebrecht.

Gerade mit Blick auf mögliche Probleme knüpfen die Ratsmitglieder den jetzt „aufzustellenden“ Bebauungsplan an Bedingungen: Wege dürfen nicht mehr als sechs Prozent Steigung haben. Es soll auch Mehrfamilien- und Mietshäuser geben. Nur „nicht störendes Gewerbe“ soll zugelassen werden. Es soll auch ein Anschluss an die Kreisstraße 21 Richtung Diemarden geprüft werden. Wohnen und Gewerbe sollen „stärker abgegrenzt“ werden.

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