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Sorge um Waldschlösschen und Radwanderweg

CDU fordert Mitsprache der Gemeinde Sorge um Waldschlösschen und Radwanderweg

Die CDU in der Gemeinde Gleichen sorgt sich um die Zukunft der Akademie Waldschlösschen und einen Radwanderweg im Wendebachtal. Ihre Entwicklung könnte blockiert werden, wenn der Landkreis Göttingen eine neue Schutzverordnung für den „Reinhäuser Wald“ erlässt.

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Dietmar Müller.

Quelle: pr

Gleichen. Vor diesem Hintergrund fordert die Ratsfraktion der CDU Rat und Gemeindeverwaltung auf, sich einzumischen. Am Mittwoch soll der Verwaltungsausschuss des Gremiums darüber entscheiden. Zum Hintergrund: Der Kreis Göttingen muss mit einer Landschaftsschutzgebiets-Verordnung FFH-Vorgaben der EU umsetzen. Sie soll Flora, Fauna und Habitate gegen Eingriffe Schützen. Inzwischen liegt ein Entwurf vor, der auf politischer Ebene und mit weiteren Betroffenen diskutiert wird - unter anderem mit Waldbesitzern und Interessenverbänden wie der Deutsche Alpenverein, dessen Mitglieder die Felshänge im Reinhäuser Wald weiterhin uneingeschränkt nutzen wollen.

Auch den Gemeinden Gleichen und Friedland hat der Kreis angeboten, ihre Stellungnahme abzugeben. Eine Chance, die Gleichen nutzen sollte, forderte am Wochenende die Gleichener CDU. Im vorgesehenen Schutzgebiet liege die Akademie Waldschlösschen, erklärte CDU-Ratsherr Werner Wille. Ihre Entwicklung müsse trotz neuer Schutzvorgaben weiterhin möglich sein - ob bei einem räumlichen Ausbau, der Umgestaltung des Parkplatzes oder bei technischen Neuerungen.

Durch das Gebiet führe zudem ein vor zwei Jahren angelegter Weg, der als Radweg und von Forstbetrieben genutzt werde. „Auch hier muss für die Zukunft nicht nur der Bestand gesichert werden“, sagte der Fraktionsvorsitzende Dietmar Müller, „sondern auch ein Ausbau möglich sein“. Zudem liege ein Teil des Bettenröder Weges im Schutzgebiet. Pläne für seinen Ausbau seien weit gereift. Sie dürften durch die neue Verordnung nicht negativ beeinflusst oder der Bau gar teurer werden.

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