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Straße im Bremkertal wird mehrmals gesperrt

Baumfällarbeiten Straße im Bremkertal wird mehrmals gesperrt

Im Oktober wird die Landesstraße wischen Reinhausen und Bremke in einem Zeitraum von zweieinhalb Wochen gesperrt - allerdings immer nur für kurze Zeit. Die Landesforsten wollen an der Straße Bäume fällen. Vor sechs Jahren hatte eine zweiwöchige Vollsperrung dieser Straße Bürgerproteste ausgelöst.

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2012 war die Straße zwischen Reinhausen und Bremke schon einmal lange gesperrt, weil Bäume gefällt wurden.

Quelle: Christina Hinzmann

Reinhausen/Bremke. Wie ein Lauffeuer hat sich die böse aber unberechtigte Vorahnung in den zurückliegenden Tagen in der Gemeinde Gleichen verbreitet - verbunden mit bangen Fragen: Wieder eine lange Vollsperrung der viel genutzten Straße durch das Bremker Tal? Wieder weite Umleitungen auch für Schulbusse? Die klare Antwort: Nein.

Tatsächlich würden zwar in der Zeit von Montag, 2. Oktober, und bis etwa 16. Oktober während der Herbstferien an der L568 in diesem Abschnitt Bäume gefällt, erklärte der Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Reinhausen, Axel Pampe. Allerdings werde die Straße nur „immer mal wieder“ für maximal fünf Minuten gesperrt, wenn ein Baum in unmittelbarer Straßennähe gefällt wird und auf die Fahrbahn fallen könnte. Gestoppt werde der Verkehr dann durch Ampeln. Gearbeitet werde zudem nur montags bis donnerstags zwischen 8 und 16.30 und freitags zwischen 8 und 13.30 Uhr. Der Landkreis Göttingen als Verkehrsbehörde bestätigt das.

„Gefahrenbäume“ müssen weg

Gefällt würden die betroffenen Bäume einerseits, um den Wald als Ganzes zu sichern - also eine Pflegemaßnahme. Andererseits, weil sie als mögliche „Gefahrenbäume“ für den Straßenverkehr eingestuft werden und zum Beispiel bei Sturm auf die Fahrbahn fallen könnten. Wenn man mit solchen Pflegearbeiten zu lange warte, „kann es auch mal richtig teuer und konfliktreich werden“, ergänzte Pampe und erinnerte an eine solche Aktion vor etwa fünf Jahren.

Damals war die Verbindung zwischen Reinhausen und Bremke mehrere Wochen voll gesperrt. Die Erinnerungen daran haben jetzt vor allem Pendler aufgeschreckt. Auslöser war eine Anordnung der Verkehrsbehörde, in der sie die Straßensperrung ab 2. Oktober genehmigt. Dieses Papier mit dem angekreuzten Hinweis „Gesamtsperrung des Verkehrs“ war in Umlauf gekommen. Details wie die geplanten kurzzeitigen Blockaden gehen daraus nicht hervor.

Von Ulrich Schubert

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