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Zusammenschluss im Gleichener Rat

„Freie Wähler Gleichen“ und „Bürger statt Partei“ Zusammenschluss im Gleichener Rat

Paukenschlag im Rat Gleichen: Die „Freien Wähler Gleichen“ (FWG) und „Bürger statt Partei“ (BsP) werden ab Januar zunächst eine gemeinsame Gruppe bilden und bei der Kommunalwahl dann als Fraktion antreten. Begründung: Um Kommunalpolitik zu gestalten, bedürfe es einer gewissen Größe.

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Ursula Köwing (FWG), Uwe Sauermann (BsP)

Quelle: Archiv

Reinhausen. Der neuen Gruppe werden Klaus-Werner Hanelt und Uwe Sauermann (BsP) sowie Ursula Köwing (FWG) angehören. „Die Arbeit im Rat hat gezeigt, dass es für politische Gruppierungen minderer Größe schwierig ist, das eigene Programm durchzusetzen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Und weiter: „Durch die gemeinsame Ausrichtung werden Kräfte gebündelt, sodass die Kommunalpolitik in Gleichen noch aktiver mitgestaltet werden kann.“

Die beiden Gruppierungen verfolgten ähnliche politische Ziele, sagte Ursula Köwing. Sie hätten in der Vergangenheit auch ein ähnliches Abstimmungsverhalten gezeigt. „Wir wollen Synergieeffekte nutzen“, erklärte Klaus-Werner Hanelt. Der Zusammenschluss lasse es zu, die Arbeit anders aufzuteilen, sodass sich die einzelnen Ratsmitglieder stärker spezialisieren könnten. 

Der Zusammenschluss könnte Auswirkungen auf die Ausschussbesetzung haben. „Wir werden in Kürze ausrechnen, ob die neue Gruppe einen zusätzlichen Sitz bekommt und eine andere Fraktion dafür einen Sitz verliert“, sagte Bürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD). Köwing gehört zwar dem Schulausschuss an, hat als Einzelvertreterin der Freien Wähler jedoch kein Stimmrecht, sondern lediglich beratende Funktion. „Eine frustrierende Situation“, sagte sie.

Für die Kommunalwahlen im September 2016 wollen sich die beiden Gruppen dann zu einer Fraktion zusammenschließen, die den Namen „Freie Wähler Gleichen – Bürger statt Partei“ tragen soll. Wer auf welchem Listenplatz stehen wird, stehe noch nicht fest: „Das entscheiden wir dann“, hieß es.

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