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Zuschüsse sind künftig umsatzsteuerpflichtig

Sportplatzpflege Zuschüsse sind künftig umsatzsteuerpflichtig

Die Gemeinde Gleichen überdenkt ihre Förderung der Sportvereine. Bisher gab es Zuschüsse für die Sportplatzpflege. Da solche Beträge künftig umsatzsteuerpflichtig sind, will Gleichen nun die Arbeit der Vereine unterstützen.

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Testspiel zum Sparkassen-Cup auf dem Platz in Bremke.

Reinhausen. Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Demografie ist uneins, wer wie viel Geld bekommt. „Bisher erhalten vier Vereine jeweils 230 Euro im Jahr für die Pflege von fünf Sportplätzen“, führte Astrid Wiegand, die Leiterin der Haupt- und Finanzverwaltung, im Ausschuss in Reinhausen aus.

Zwei Alternativen

Künftig sollen nach Vorstellung der Verwaltung alle acht Sportvereine einen Zuschuss bekommen. Zwei Alternativen stellte Wiegand vor. Die 1150 Euro, die bisher ausgezahlt werden, ließen sich nach Zahl der Mitglieder oder nach den Nutzungsstunden auf dem Sportplatz verteilen.

Gemäß dieser Berechnungsweisen würde der TSV Bremke/Ischenrode, der zwei Sportplätze pflegt, statt bisher 460 Euro nur noch 228 Euro beziehungsweise 81 Euro erhalten. Sollten es weiterhin 460 Euro werden, müssten die anderen Vereine entsprechend mehr Geld bekommen.

Die Kosten für die Gemeinde stiegen dann auf 2313,88 Euro beziehungsweise 4017,40 Euro. Bei der Mitgliederzahl-Berechnung würde der SV Bischhausen/Weißenborn statt bisher 230 Euro nur 29,72 Euro bekommen. Dort würde eine Besitzstandswahrung Gleichen 8914,73 kosten.

Warnung vor Überbelastung

„Es ist nicht einfach, die Mittel gerecht zu verteilen“, kommentierte Bürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD). Angesichts der Haushaltslage warnte er vor einer „Überlastung“ der Gemeindefinanzen. Klaus-Werner Hahnelt (Freie Wähler) machte darauf aufmerksam, dass der Pflegeaufwand nichts mit Mitgliederzahlen und Nutzungsstunden zu tun habe. Nach Einschätzung von Anja Nieselt-Achilles (Grüne) sollten vor allem die kleinen Vereine unterstützt werden.

Nun wollen die Fraktionschefs gemeinsam mit den acht Vereinsvorsitzenden am Dienstag, 14. Juni, um 19.30 Uhr über das weitere Vorgehen beraten.

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